Profil Ausstattung
Forschungsprofil
Die Universitätsmedizin ist ein integraler und für die Forschung wichtiger Teil der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Die Medizinische Fakultät Magdeburg (MED) festigt die erfolgreichen Positionen für die beiden bestehenden profilbildenden Forschungsbereiche
basierend auf international kompetitiven Forschungsverbünden und Individualförderungen (Sonderforschungsbereich SFB 1436, Graduiertenkollegs GRK 2408 und GRK 2413, Beteiligung an den Forschergruppen FOR 5228 und FOR 2959, ERC Grants, Heisenberg).
Sie nimmt dabei sowohl eine international anerkannte Position in der Wissenschaft als auch eine wichtige Stimme in der Wissenschaftskommunikation gemeinsam mit dem Universitätsklinikum im Land Sachsen-Anhalt ein.
Im Mittelpunkt der strategischen Ziele des Profilbereichs Neurowissenschaften stehen die Fortsetzung des SFB 1436, der Ausbau des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG, Standort Halle-Jena-Magdeburg) unter strategischer Nutzung der während der Bewerbung um das Exzellenzcluster Cognitive Vitality etablierten Infrastruktur sowie die Etablierung weiterer Forschungsverbünde unter Fortsetzung der langjährigen und engen Kooperationen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN).
Der Profilbereich Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung plant die Etablierung neuer Forschungsverbünde an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und translationaler Forschung im Bereich der Zell- und Immuntherapien unter Leitung der am Standort etablierten Forschungsgruppen. In diesem Zusammenhang wird zudem der Aufbau des zelltherapeutischen Zentrums unterstützt. Die Exzellenz dieses Bereichs wurde jüngst durch den Forschungspreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 2025 unterstrichen, den der Mediziner Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und Leiter der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie der Universitätsmedizin Magdeburg, auf dem Akademischen Festakt erhielt. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt seine wegweisenden Arbeiten zur gezielten Aktivierung des Immunsystems, um Krebs und Autoimmunerkrankungen wirksam zu behandeln.
Durch die Verbindung der hervorragenden Bildgebung (z. B. 7-TeslaMRT Connectome, Zyklotron, 9.4 T Kleintier-MRT) am Standort Magdeburg mit der Robotik und Interventionstechnologien für präzise individualisierte minimalinvasive Eingriffe können interdisziplinäre Methoden und Möglichkeiten für eine präventive und frühzeitig interventionelle Präzisionsmedizin erforscht und ausgebaut werden (Verbund P:IP Präzisionsmedizin: Intervention und Prävention). Hierzu gehört die Implementierung KI-gestützter Technologien gleichermaßen. Die Medizinische Fakultät unterstützt den Auf- und Ausbau von Strukturen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der krankheits- und patientenorientierten klinischen Forschung, z. B. für die UMMD-Profilbereiche und das etablierte Leporin-Nachwuchsprogramm.
Zudem zählt die zelltherapeutische Forschung aufgrund aktueller Forschungserfolge auf international hohem Niveau, unmittelbarer Erfolge in der Patientenversorgung und umfangreicher Transfermöglichkeiten zu den weiteren Forschungs- und Potenzialbereichen an der UMMD.
Gleichermaßen hat die bundesweit erfolgreiche Versorgungsforschung z. B. in der Notfall- und Akutmedizin im Netzwerk der Universitätsmedizin Deutschland (AKTIN Netzwerk) sowie an der Schnittstelle zwischen Gesundheitssystem, Gesellschaft und Wissenschaft im Nachgang der Corona-Pandemie an großer Bedeutung gewonnen und ist in den beiden Forschungsbereichen bereits integriert. Außerdem wird der Ausbau der Implementierungsforschung in Intensiv-, Notfall- und psychosozialer Medizin des höheren Lebensalters weiterhin gezielt unterstützt. Der damit einhergehende Wissenstransfer in die Gesellschaft und die Patientenversorgung sowie die Stärkung der Implementierungsforschung (z. B. im Rahmen der von der DFG geförderten FOR 2959 HELICAP „Gesundheitskompetenz in der frühkindlichen Allergieprävention“) beinhalten ein hohes Potenzial, um die Herausforderungen und regionalen Themen des Landes Sachsen-Anhalt, beispielsweise in Bezug auf Demografie und die infrakstrukturbedingten Herausforderungen im Norden des Landes, zu lösen und den Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt nachhaltig zu stärken.
In diesem Zusammenhang wurde als forschungsfördernde und nachhaltig unterstützende Organisationsstruktur die Dachstruktur ZMF (Zentrum für Medizinische Forschungsinfrastruktur) etabliert. Mit dem Bau der Biobank und deren Personal-, Infrastruktur- und Technikausstattung wird sie ab 2029 die klinische und grundlagenbasierte Forschung stärken um insbesondere eigeninitiierte klinische Studien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu bringen.
Effizienz und Nachhaltigkeit in Digitalisierung und KI-gestützte Ansätze eines modernen Forschungsdatenmanagements, das Vorhalten einer den höchsten Qualitätsstandards entsprechenden Tierhaltung und klinischen Studienzentrale sowie die Fortführung des strategischen Forschungs- und Qualifizierungsmanagements – alles in Anbetracht der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzes, der Gleichstellung, der Compliance, der Ethik, des Strahlenschutz- und der Tierschutzvorschriften – sind entscheidend für die Forschungsexzellenz der Fakultät.
Die Medizinische Fakultät Magdeburg (MED) festigt die erfolgreichen Positionen für die beiden bestehenden profilbildenden Forschungsbereiche
- „Neurowissenschaften“ sowie
- „Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung“
basierend auf international kompetitiven Forschungsverbünden und Individualförderungen (Sonderforschungsbereich SFB 1436, Graduiertenkollegs GRK 2408 und GRK 2413, Beteiligung an den Forschergruppen FOR 5228 und FOR 2959, ERC Grants, Heisenberg).
Sie nimmt dabei sowohl eine international anerkannte Position in der Wissenschaft als auch eine wichtige Stimme in der Wissenschaftskommunikation gemeinsam mit dem Universitätsklinikum im Land Sachsen-Anhalt ein.
Im Mittelpunkt der strategischen Ziele des Profilbereichs Neurowissenschaften stehen die Fortsetzung des SFB 1436, der Ausbau des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG, Standort Halle-Jena-Magdeburg) unter strategischer Nutzung der während der Bewerbung um das Exzellenzcluster Cognitive Vitality etablierten Infrastruktur sowie die Etablierung weiterer Forschungsverbünde unter Fortsetzung der langjährigen und engen Kooperationen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN).
Der Profilbereich Immunologie und Molekulare Medizin der Entzündung plant die Etablierung neuer Forschungsverbünde an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und translationaler Forschung im Bereich der Zell- und Immuntherapien unter Leitung der am Standort etablierten Forschungsgruppen. In diesem Zusammenhang wird zudem der Aufbau des zelltherapeutischen Zentrums unterstützt. Die Exzellenz dieses Bereichs wurde jüngst durch den Forschungspreis der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 2025 unterstrichen, den der Mediziner Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und Leiter der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie der Universitätsmedizin Magdeburg, auf dem Akademischen Festakt erhielt. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt seine wegweisenden Arbeiten zur gezielten Aktivierung des Immunsystems, um Krebs und Autoimmunerkrankungen wirksam zu behandeln.
Durch die Verbindung der hervorragenden Bildgebung (z. B. 7-TeslaMRT Connectome, Zyklotron, 9.4 T Kleintier-MRT) am Standort Magdeburg mit der Robotik und Interventionstechnologien für präzise individualisierte minimalinvasive Eingriffe können interdisziplinäre Methoden und Möglichkeiten für eine präventive und frühzeitig interventionelle Präzisionsmedizin erforscht und ausgebaut werden (Verbund P:IP Präzisionsmedizin: Intervention und Prävention). Hierzu gehört die Implementierung KI-gestützter Technologien gleichermaßen. Die Medizinische Fakultät unterstützt den Auf- und Ausbau von Strukturen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der krankheits- und patientenorientierten klinischen Forschung, z. B. für die UMMD-Profilbereiche und das etablierte Leporin-Nachwuchsprogramm.
Zudem zählt die zelltherapeutische Forschung aufgrund aktueller Forschungserfolge auf international hohem Niveau, unmittelbarer Erfolge in der Patientenversorgung und umfangreicher Transfermöglichkeiten zu den weiteren Forschungs- und Potenzialbereichen an der UMMD.
Gleichermaßen hat die bundesweit erfolgreiche Versorgungsforschung z. B. in der Notfall- und Akutmedizin im Netzwerk der Universitätsmedizin Deutschland (AKTIN Netzwerk) sowie an der Schnittstelle zwischen Gesundheitssystem, Gesellschaft und Wissenschaft im Nachgang der Corona-Pandemie an großer Bedeutung gewonnen und ist in den beiden Forschungsbereichen bereits integriert. Außerdem wird der Ausbau der Implementierungsforschung in Intensiv-, Notfall- und psychosozialer Medizin des höheren Lebensalters weiterhin gezielt unterstützt. Der damit einhergehende Wissenstransfer in die Gesellschaft und die Patientenversorgung sowie die Stärkung der Implementierungsforschung (z. B. im Rahmen der von der DFG geförderten FOR 2959 HELICAP „Gesundheitskompetenz in der frühkindlichen Allergieprävention“) beinhalten ein hohes Potenzial, um die Herausforderungen und regionalen Themen des Landes Sachsen-Anhalt, beispielsweise in Bezug auf Demografie und die infrakstrukturbedingten Herausforderungen im Norden des Landes, zu lösen und den Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt nachhaltig zu stärken.
In diesem Zusammenhang wurde als forschungsfördernde und nachhaltig unterstützende Organisationsstruktur die Dachstruktur ZMF (Zentrum für Medizinische Forschungsinfrastruktur) etabliert. Mit dem Bau der Biobank und deren Personal-, Infrastruktur- und Technikausstattung wird sie ab 2029 die klinische und grundlagenbasierte Forschung stärken um insbesondere eigeninitiierte klinische Studien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu bringen.
Effizienz und Nachhaltigkeit in Digitalisierung und KI-gestützte Ansätze eines modernen Forschungsdatenmanagements, das Vorhalten einer den höchsten Qualitätsstandards entsprechenden Tierhaltung und klinischen Studienzentrale sowie die Fortführung des strategischen Forschungs- und Qualifizierungsmanagements – alles in Anbetracht der gestiegenen gesetzlichen Anforderungen des Datenschutzes, der Gleichstellung, der Compliance, der Ethik, des Strahlenschutz- und der Tierschutzvorschriften – sind entscheidend für die Forschungsexzellenz der Fakultät.
Geräte/Ausrüstungen
Publikationen
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Forschungsberichte
Publikationsberichte
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