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Fact Finding Mission (KAT-Kompetenzzentrum Ingenieurwissenschaften/Nachwachsende Rohstoffe)
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
P. Gerth, P. Rauschenbach
Finanzierung:
Neue Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen Zusammenarbeit der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) mit Universitäten in Thailand

Verbundwerkstoffe unter Nutzung von Kohle- oder Glasfasern finden inzwischen in vielen Bereichen der Wirtschaft Anwendung. Insbesondere in den HiTec-Branchen Luftfahrt und Automobilbau sind diese neuen Materialien nicht mehr wegzudenken. Am Kompetenzzentrum  Ingenieurwissenschaften / Nachwachsende Rohstoffe an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) wird an der Entwicklung neuer Verbund-werkstoffe unter Nutzung von Naturfasern gearbeitet. Ziel der Forschung ist es letztendlich, diese Materialien zur Anwendung zu führen.

Naturfaserverbundwerkstoffe aus Hanf oder Flachs finden bereits Anwendung in der Industrie,  z.B. als Verkleidungsteile im Automobil-innenraum. Allerdings bestehen noch vielfältige ungenutzte Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen. Inzwischen fragen verschiedene Industrieunternehmen an, um den Einsatz von solchen Werkstoffen zu erproben. Die Vielfalt der Verwendung solcher Materialien ergibt sich auch aus der Vielzahl der unterschiedlichen verfügbaren Pflanzenfasern. Um hier weitere Anwendungsmöglichkeiten zu erschließen, wurden Kontakte zu Forschungseinrichtungen im Ausland gesucht. Mitarbeiter der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) unter Leitung des Sprechers des Kompetenzzentrums, Dr. Peter Gerth haben im September verschiedene Universitäten und Forschungseinrichtungen in Thailand besucht, welche sich ebenfalls mit der Entwicklung von naturfaserverstärkten Verbundwerkstoffen beschäftigen. Ziel der so genannten Fact Finding Mission ist es, Forschungskooperationen aufzubauen. Die in Thailand verfügbaren Pflanzenfasern wie  Kenaf, Kokos und Abaca und das in Thailand verfügbare Know-how soll zu weiteren, neuen Anwendungsfeldern führen. Die Kooperationen mit den Wissenschaftlern in Thailand werden dabei helfen, das Kompetenzzentrum in Magdeburg zu stärken und weiter zu etablieren. Und schließlich sollen weitere Anwendungen für Verbundwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen erschlossen werden. Das Vorhaben wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD gefördert.

Schlagworte

Faser- und partikelverstärkte Werkstoffe, Forschungskooperation, Nachwachsende Rohstoffe, Verbundwerkstoff

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