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Entwicklung und Erprobung einer neuen Technologie für die spanende Bearbeitung von CoCrMo-Legierungen am Beispiel medizinischer Implantate ( Zerspanen von CoCrMo )
Projektbearbeiter:
Dipl.-Wirtsch.-Ing. J. Döring
Finanzierung:
BMWi/AIF;
In der Medizintechnik, vor allem im Bereich medizinischer Implantate für Gelenke, steigt der Anteil an Werkstoffen aus hochfesten Legierungen, wie z.B. CoCrMo, stetig. Jedoch ist die spanende Bearbeitung dieser Werkstoffe problematisch. Die Ablösung der gegenwärtig dafür eingesetzten Werkzeuge, Wendeschneidplatten und Schneidstoffen aus Hartmetall ist vor allem durch die wechselnden Legierungsbestandteile, die größeren Werksstoffhärten, die steigenden Oberflächenanforderungen und die kurzen Standzeiten wirtschaftlich und technologisch zwingend notwendig. Eine Alternative ist die Schneidkeramik, jedoch führen ihr sprödhartes Materialverhalten und die hohe thermische und mechanische Empfindlichkeit bisher nicht zum gewünschten Ergebnis. Ziel der Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer neuen, stabilen Prozessfolge beim Einsatz von Schneidkeramik mit innovativer Schneidkantengeometrie und -präparation für die spanende Bearbeitung von CoCrMo. Im Zusammenhang mit einer neuentwickelten schwingungsarmen Aufspannvorrichtung und prozessoptimierter Minimalschmiertechnik können damit dir Werkzeugstandzeiten um ca. 30 % erhöht sowie die Fertigungskosten um ca. 30 % gesenkt werden.

Schlagworte

Medizinische Implantate, Schwerzerspanbare Werkstoffe, Zerspanen
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