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Endometrial function in diabetes. Austauschprogramm mit Kanada
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Diabetes mellitus ist eine Volkskrankheit, dessen Inzidenz weltweit stetig ansteigt. Besonders beunruhigend ist dabei, dass zunehmend jüngere Frauen, die noch nicht geboren haben, an dem früher „Altersdiabetes“ genannten Typ 2 erkranken. Diabetische Frauen sind subfertil, haben ein gesteigertes Abortrisiko und weisen mehr Fehlbildungen bei ihren Kindern auf. Zwar spielen genetische Faktoren dabei eine Rolle, wichtiger sind aber Wechselwirkungen zwischen mütterlichen Organismus und Embryo/Foetus während der Schwangerschaft. Während wir in DFG- und EU-geförderten Drittmittelprojekten über die Auswirkungen von Diabetes auf den Embryo forschen, wird der mütterlichen Seite und ihrer Rolle bei den Fruchtbarkeitsstörungen bisher erst wenig Beachtung geschenkt. Basierend auf komplementären routinemäßig genutzten Methodiken  - in der Arbeitsgruppe von Frau Dr. Hombach-Klonisch in Winnipeg eine immortalisierte humane endometriale Epithelzellinie (hTERT-EEC), in meiner Arbeitsgruppe in Halle ein diabetisches Kaninchen-Modell -, wollen wir unter standardisierten In-vitro- und klinisch relevanten In-vivo-Bedingungen durch Diabetes verursachte Veränderungen in der Uterusschleimhaut (Endometrium) untersuchen und dabei die jeweiligen für uns neuen Experimentalmodelle erlernen.

Schlagworte

Diabetes mellitus, Diabetikerinnen, Endometrium
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