Mobilität der Zukunft: Deutschland als Innovationsstandort für autonomes Fahren stärken
Termin:
04.03.2026
Fördergeber:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Kernanliegen dieses Förderaufrufs ist es, die Zielsetzungen der Initiative EM 4.0 und der Hightech Agenda Deutschland mit der Entwicklung einer leistungsfähigen Kommunikations- und Steuerungsebene zu unterstützen, die als universelle Schnittstelle zwischen autonomen Fahrzeugen verschiedener Anbieter und den verschiedenen operativen Dispositions- und Flottenmanagementsystemen der Verkehrsunternehmen agiert. Diese zusätzliche Ebene soll eine sichere und diskriminierungsfreie Kommunikation zwischen allen Beteiligten ermöglichen, sicherheitsrelevante Daten verarbeiten, eine dynamische, situationsgerechte Fahrzeugdisposition erlauben und sichere Echtzeitprozesse gewährleisten. Damit schafft sie die Grundlage für eine herstellerunabhängige Integration autonomer Fahrangebote in die verschiedenen Dispositionssysteme des ÖPNV und ebnet den Weg für eine zukunftsfähige, vernetzte und skalierungsfähige Mobilitätsinfrastruktur.
Mit dem Förderaufruf sollen bestehende Hemmnisse für den Einsatz autonomer Shuttles im ÖPNV mittels einer digitalen Kommunikations- und Steuerungsebene beseitigt werden. Aktuell sind die in Deutschland eingesetzten Shuttles einzeln zugelassene Fahrzeuge ohne Typgenehmigung. International sind einige Hersteller mit autonomen Taxi-Fahrzeugflotten in Testgebieten im Einsatz. In Kürze soll das erste Level-4-Serienfahrzeug in Deutschland auf den Markt kommen. Bei den Verkehrsbetrieben und -verbünden werden unterschiedliche Dispositions- und Flottenmanagementsysteme eingesetzt, die zwar in der Regel über Richtlinien harmonisiert, aber nicht gänzlich kompatibel sind. Auch sind diese Dispositions- und Flottenmanagementsysteme noch nicht hinreichend für den Betrieb autonomer Fahrzeuge vorbereitet.
Gefördert wird ein großes Forschungs- und Demonstrationsprojekt, das autonome Shuttles nach SAE-Level 4 mit Dispositionssystemen verbindet. Sowohl die Shuttles als auch die Dispositionssysteme sollen von mindestens zwei unterschiedlichen Herstellern stammen. Darüber hinaus sollen mindestens drei ÖPNV-Betreiber möglichst aus unterschiedlichen Bundesländern und Regionen beteiligt sein, die bereits Erfahrungen mit autonomen Personenshuttles gesammelt haben. So sollen die Voraussetzungen für eine funktionierende Verknüpfung aller relevanten Partner geschaffen werden.
Folgende Rollen müssen im Projekt besetzt sein:
a) Anwender: Mindestens drei ÖPNV-Betreiber, möglichst aus verschiedenen Bundesländern oder Regionen als Satellitenprojekte (vgl. Abb. 2), die bereits On-Demand-Verkehre erproben oder betreiben und praktische Erfahrungen mit automatisierten Fahrzeugen gesammelt haben.
b) Shuttle-Hersteller: Mindestens zwei Hersteller von autonomen Shuttles (Level 4), die die erforderlichen Schnittstellen zur Kommunikations- und Steuerungsebene bereitstellen. Daneben können weitere Versuchsfahrzeuge in das Projekt integriert werden, die offene, nicht proprietäre Software für autonome Fahrfunktionen verwenden (z. B. auf Basis von AUTOWARE). Damit soll sichergestellt werden, dass eine offene, interoperable Systemlandschaft entstehen kann.
c) Softwarehersteller: Mindestens zwei Hersteller von Dispositions- und Flottenmanagementsoftware für ÖPNV mit vorhandenem On-Demand-Modul.
d) Projektmanagement: Ein Konsortialpartner mit praktischer Erfahrung im professionellen Management von komplexen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie einschlägiger Expertise auf dem Gebiet des autonomen Fahrens.
e) Forschung: Mindestens eine Forschungs- oder Bildungseinrichtung zur Bearbeitung offener Forschungsfragen und für die wissenschaftliche Begleitung.
f) Betreiber: Ein Betreiber der Plattform
Für diesen Förderaufruf stehen – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Fördermittel voraussichtlich in Höhe von bis zu 25 Mio. € zur Verfügung. Als Projektstart ist der 01.08.2026 vorgesehen. Die Laufzeit des Projekts soll auf maximal 48 Monate ausgerichtet sein.
Die Bewerbungsphase beginnt mit der Veröffentlichung des Förderaufrufs und endet mit dem Einsendeschluss der Skizzen am 15.01.2026 12:00 Uhr Mittag. Skizzen sind ausschließlich über den Link https://ptoutline.eu/app/mobilitaetzukunft einzureichen.
Weitere Informationen unter:
https://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Foerderaufrufe/Mob-d-Zukunft/mob-d-zukunft.html
Mit dem Förderaufruf sollen bestehende Hemmnisse für den Einsatz autonomer Shuttles im ÖPNV mittels einer digitalen Kommunikations- und Steuerungsebene beseitigt werden. Aktuell sind die in Deutschland eingesetzten Shuttles einzeln zugelassene Fahrzeuge ohne Typgenehmigung. International sind einige Hersteller mit autonomen Taxi-Fahrzeugflotten in Testgebieten im Einsatz. In Kürze soll das erste Level-4-Serienfahrzeug in Deutschland auf den Markt kommen. Bei den Verkehrsbetrieben und -verbünden werden unterschiedliche Dispositions- und Flottenmanagementsysteme eingesetzt, die zwar in der Regel über Richtlinien harmonisiert, aber nicht gänzlich kompatibel sind. Auch sind diese Dispositions- und Flottenmanagementsysteme noch nicht hinreichend für den Betrieb autonomer Fahrzeuge vorbereitet.
Gefördert wird ein großes Forschungs- und Demonstrationsprojekt, das autonome Shuttles nach SAE-Level 4 mit Dispositionssystemen verbindet. Sowohl die Shuttles als auch die Dispositionssysteme sollen von mindestens zwei unterschiedlichen Herstellern stammen. Darüber hinaus sollen mindestens drei ÖPNV-Betreiber möglichst aus unterschiedlichen Bundesländern und Regionen beteiligt sein, die bereits Erfahrungen mit autonomen Personenshuttles gesammelt haben. So sollen die Voraussetzungen für eine funktionierende Verknüpfung aller relevanten Partner geschaffen werden.
Folgende Rollen müssen im Projekt besetzt sein:
a) Anwender: Mindestens drei ÖPNV-Betreiber, möglichst aus verschiedenen Bundesländern oder Regionen als Satellitenprojekte (vgl. Abb. 2), die bereits On-Demand-Verkehre erproben oder betreiben und praktische Erfahrungen mit automatisierten Fahrzeugen gesammelt haben.
b) Shuttle-Hersteller: Mindestens zwei Hersteller von autonomen Shuttles (Level 4), die die erforderlichen Schnittstellen zur Kommunikations- und Steuerungsebene bereitstellen. Daneben können weitere Versuchsfahrzeuge in das Projekt integriert werden, die offene, nicht proprietäre Software für autonome Fahrfunktionen verwenden (z. B. auf Basis von AUTOWARE). Damit soll sichergestellt werden, dass eine offene, interoperable Systemlandschaft entstehen kann.
c) Softwarehersteller: Mindestens zwei Hersteller von Dispositions- und Flottenmanagementsoftware für ÖPNV mit vorhandenem On-Demand-Modul.
d) Projektmanagement: Ein Konsortialpartner mit praktischer Erfahrung im professionellen Management von komplexen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie einschlägiger Expertise auf dem Gebiet des autonomen Fahrens.
e) Forschung: Mindestens eine Forschungs- oder Bildungseinrichtung zur Bearbeitung offener Forschungsfragen und für die wissenschaftliche Begleitung.
f) Betreiber: Ein Betreiber der Plattform
Für diesen Förderaufruf stehen – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Fördermittel voraussichtlich in Höhe von bis zu 25 Mio. € zur Verfügung. Als Projektstart ist der 01.08.2026 vorgesehen. Die Laufzeit des Projekts soll auf maximal 48 Monate ausgerichtet sein.
Die Bewerbungsphase beginnt mit der Veröffentlichung des Förderaufrufs und endet mit dem Einsendeschluss der Skizzen am 15.01.2026 12:00 Uhr Mittag. Skizzen sind ausschließlich über den Link https://ptoutline.eu/app/mobilitaetzukunft einzureichen.
Weitere Informationen unter:
https://www.digitale-technologien.de/DT/Navigation/DE/Foerderaufrufe/Mob-d-Zukunft/mob-d-zukunft.html
