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Untersuchungen zur Erhöhung der Genauigkeit in Feldversuchen durch Berücksichtigung räumlicher Abhängigkeiten

Projektbearbeiter:
Xiyuan Hu
Finanzierung:
Der Feldversuch ist ein elementarer Baustein der acker- und pflanzenbaulichen Forschung. Um interessierende Prüfgliedunterschiede mit hoher Treffgenauigkeit und ausreichender Wiederholungsgenauigkeit schätzen zu können, besteht im Feldversuchswesen ein seit langem praktiziertes Prinzip in der Berücksichtigung von Umweltunterschieden (insbesondere Bodenheterogenitäten) durch Blockbildung. Dabei wird im statistischen Modell von einer diskontinuierlichen (blockweisen) Veränderungen der Kovarianz des Beobachtungsvektors ausgegangen. Diese Vorgehensweise ist jedoch suboptimal, da von einer kontinuierlichen Veränderung ausgegangen werden muss.In den letzten Jahren hat sich durch die Verbindung mit den Methoden der räumlichen Statistik und deren Einbindung in allgemeinen lineare Modelle jedoch eine neue und vielversprechende Entwicklung aufgetan. Die daraus erwachsenden Möglichkeiten, aber auch notwendigen Voraussetzungen unter den Bedingungen des Feldversuchswesens sind jedoch bisher keinesfalls umfassend untersucht worden.Daher besteht bei Beachtung der meist geringen Stichprobenumfänge im Feldversuchswesen die Zielstellung des vorliegenden Projektes in der Gewinnung von verallgemeinerungsfähige Aussage über die Vorteilhaftigkeit der Nutzung räumlicher Kovarianzen in Abhängigkeit von deren Intensität zu treffen.Die zu erwartenden Ergebnisse bestehen in verallgemeinerungsfähigen Aussagen über die Effekte der Beachtung räumlicher Kovarianzen, Bedingungen ihrer Nutzbarkeit und die Form der Einbeziehung in das mathematisch-statistische Modell.

Schlagworte

gemischte lineare Modelle, landwirtschaftliches Versuchswesen, räumliche Variabilität

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