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Potential und Entwicklungsmöglichkeiten progressiv-innovativer Schulformate für das deutsche Bildungswesen am Beispiel der Futurum Schule in Schweden
Projektbearbeiter:
Anja Grosch
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die Dissertation basiert auf der Arbeitshypothese, dass intelligente Schulformate als Voraussetzung zur Wirksamkeit von Curricula und professioneller Lehrtätigkeit von der Forschung bislang vernachlässigt bzw. unterschätzt wurden.  Ziel der Dissertation besteht darin, ein gelungenes Beispiel - das intelligente Organisationsformat der Futurum Schule in Schweden - analytisch zu erschließen und theoriebildend zu erfassen, um Struktur und Wissen dieses erfolgreichen und wirksamen Organisationsformates für den deutschen Kontext nutzbar zu machen. Dabei erforscht die Arbeit, aus soziologischer, psychologischer und erziehungswissens-chaftlicher und organisationstheoretischer Perspektive qualitative Veränderungen auf struktureller Ebene sowie den daraus resultierenden ganzheitlichen Wirkungszusammenhang.  Das generierte Modell eines möglichen innovativen Formates mit der beschriebenen Unterstützungsleistung wird außerdem in Bezug auf nachhaltige Implementationsstrategien in Richtung der angestrebten Veränderungen hin untersucht, denn der derzeitigen Schulentwicklung mangelt es vor allem an erfolgreichen ganzheitlich wirksamen Implementations-strategien, die teilweise nicht einmal als notwendiger Bestandteil des Veränderungsprozesses erkannt werden. 

Publikation:
Grosch, A. (2007): Die Implementierungslücke überwinden.

Erfolgsfaktoren für nachhaltige Schulentwicklung und organisationstheoretische
Lösungskonzeptionen, inspiriert durch die Futurum-Schule in Schweden. OVGU-Digitalbibliothek: http://diglib.uni-magdeburg.de/Dissertationen/2007/anjgrosch.pdf

Schlagworte

Bildungsdesign, Futurum, Organisationsentwicklung, Schuldesign, Schulentwicklung, Wissens- und Lernmanagement, innovative Schulformate
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