Häufigkeit somatischer Mutationen in Hirntumoren unterschiedlicher Anaplasiegrade untersucht am mitochondriellen Genom
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Astrozytäre Tumoren stellen einen Hauptteil der jährlichen Hirntumorerkrankungen dar. Glioblastome entstehen dabei vermutlich z.T. aus Tumoren geringeren Grades durch sequentielle Anhäufung somatischer Mutationen. Astrozytäre Tumoren der WHO-Grade I und II unterscheiden sich in ihrem biologischen Verhalten sehr stark von solchen der WHO-Grade III und IV. Wir wollen die Frage stellen, ob sich diese beiden Gruppen in der Häufigkeit der durch Radikale erzeugten Mutationen voneinander unterscheiden und benutzen dazu nicht-konservierte Bereiche der mitochondriellen DNA, die nicht von Proteinen geschützt ist und ineffizient repariert wird. Zudem liegt sie in der Nähe eines der Hauptproduktionsorte von Radikalen in der Zelle, der Atmungskette.
Schlagworte
Astocyten, Glioblastom, Mitochondrien, Radikal, mtDNA, tumor progression
Kontakt

Dr. Elmar Kirches
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715813
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