Funktion und Stimmphysiologie von Bestätigungsroutinen im Kontext von Kindertagesstätten und von Tagespflege
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
M.A. Michaela Kupietz
Finanzierung:
Haushalt;
Forschergruppen:
Die frühkindliche Bildung steht seit einiger Zeit im Fokus von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Um eine positive Lern- und Gesprächsatmosphäre zu schaffen, nutzen Erzieherinnen und Erzieher vor allem Bestätigungen als Routineformeln in der Kommunikation mit Kindern unter drei Jahren. Dabei ist die Stimme der pädagogischen Fachkraft mit einer kindgerichteten Sprache ein zentrales Element.
Jene Sprechweise findet sich auch in der Kommunikation zwischen Pflegekräften und Bewohnern von Tagespflegeeinrichtungen wieder. In diesem Kontext dient die Gesprächsfunktion von Bestätigungsroutinen allerdings weniger einem Bildungszweck für die Heimbewohner.
In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Forschungsprojekt und umfasst eine quantitativ-qualitative Untersuchung der Bestätigungsroutinen von Erzieherinnen und Pflegerinnen hinsichtlich der Gesprächsfunktion und der Stimmphysiologie. Dafür werden zwei Videokorpora erhoben, die jeweils einen Arbeitstag von zehn Frühpädagoginnen aus drei Kindertagesstätten und von zehn Pflegekräften aus drei Tagespflegeeinrichtungen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt abbilden. In verschiedenen Alltagssituationen werden die Routineformeln analysiert. Um die Ergebnisse in Bezug zur Leistungsfähigkeit der Stimme setzen zu können, wird zudem ein Stimmumfangsprofil der Stimmen der Fachkräfte erstellt. Ziel ist es, einerseits das Verhältnis von Leistungsumfang und tatsächlichem Gebrauch der Stimme in den Bestätigungsroutinen zu beschreiben. Und andererseits Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zu untersuchenden Kontexten zu finden.
Literatur:
Kupietz, Michaela / Voigt-Zimmermann, Susanne (2019): Bestätigungsroutinen einer Erzieherin in der Spielsituation mit Kindern unter drei Jahren - Sprechtonhöhenverlaufsmuster und ihre Verortung im Stimmumfangsprofil. In: Bose, Ines / Hannken-Illjes, Kati / Kurtenbach, Stephanie (Hg.): Kinder im Gespräch - mit Kindern im Gespräch. Frank & Timme: Berlin u.a., S. 233-250.
Jene Sprechweise findet sich auch in der Kommunikation zwischen Pflegekräften und Bewohnern von Tagespflegeeinrichtungen wieder. In diesem Kontext dient die Gesprächsfunktion von Bestätigungsroutinen allerdings weniger einem Bildungszweck für die Heimbewohner.
In diesem Spannungsfeld bewegt sich das Forschungsprojekt und umfasst eine quantitativ-qualitative Untersuchung der Bestätigungsroutinen von Erzieherinnen und Pflegerinnen hinsichtlich der Gesprächsfunktion und der Stimmphysiologie. Dafür werden zwei Videokorpora erhoben, die jeweils einen Arbeitstag von zehn Frühpädagoginnen aus drei Kindertagesstätten und von zehn Pflegekräften aus drei Tagespflegeeinrichtungen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt abbilden. In verschiedenen Alltagssituationen werden die Routineformeln analysiert. Um die Ergebnisse in Bezug zur Leistungsfähigkeit der Stimme setzen zu können, wird zudem ein Stimmumfangsprofil der Stimmen der Fachkräfte erstellt. Ziel ist es, einerseits das Verhältnis von Leistungsumfang und tatsächlichem Gebrauch der Stimme in den Bestätigungsroutinen zu beschreiben. Und andererseits Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den zu untersuchenden Kontexten zu finden.
Literatur:
Kupietz, Michaela / Voigt-Zimmermann, Susanne (2019): Bestätigungsroutinen einer Erzieherin in der Spielsituation mit Kindern unter drei Jahren - Sprechtonhöhenverlaufsmuster und ihre Verortung im Stimmumfangsprofil. In: Bose, Ines / Hannken-Illjes, Kati / Kurtenbach, Stephanie (Hg.): Kinder im Gespräch - mit Kindern im Gespräch. Frank & Timme: Berlin u.a., S. 233-250.
Kooperationen im Projekt
Publikationen
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Kontakt
Prof. Dr. habil. Susanne Voigt-Zimmermann
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften
Emil-Abderhalden-Str. 26-27
06108
Halle (Saale)
Tel.:+49 345 5524461
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