« Projekte
Zellbiologische, biochemische und molekularbiologische Untersuchungen zur Rolle des Adapterproteins SKAP-HOM bei der Integrin-vermittelten Adhäsion
Projektbearbeiter:
Mauro Togni, Sibylle Reimann
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Während der Reifung und Differenzierung von Lymphozyten sowie bei der Ausübung ihrer Effektorfunktion spielen Zelladhäsionsmoleküle wie z.B die Integrine eine wichtige Rolle. Integrin-vemittelte Adhäsionsprozesse können durch Chemokine sowie über antigenspezifische Rezeptoren (B- oder T-Zellrezeptor) induziert werden. Die notwendigen Signale erhalten die Integrine von den Antigen- oder Chemokinrezeptoren über intrazelluläre Signalkaskaden, die durch zytosolische und transmembranöse Adaptermoleküle gesteuert werden. Zu den zytosolischen Adapterproteinen zählt auch das von unserer Arbeitsgruppe erstmals beschriebene, ubiquitär vorkommende Molekül SKAP-HOM. Während der ersten Förderperiode konnten wir zeigen, dass SKAP-HOM-defiziente Mäuse einen B-Zell-Proliferationsdefekt, eine verminderte Immunglobulinproduktion, eine erniedrigte Adhäsion nach B-Zellrezeptor-Stimulation sowie einen milderen Verlauf der Experimentellen Autoimmunen Enzephalomyelitis (EAE) aufweisen. Im Rahmen des beantragten Forschungsvorhabens ist nunmehr eine Untersuchung des molekularen Mechanismus dieser Defekte geplant. Insbesondere soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Rolle SKAP-HOM bei der Interaktion von B-Zellen und T-Zellen während der Antigenpräsentation spielt und ob SKAP-HOM für die adäquate Ausbildung der immunologischen Synapse erforderlich ist. Die gewonnnen Ergebnisse könnten, neben der Aufklärung essentieller Signaltransduktionsprozesse während der Immunantwort, neue Optionen für die therapeutische Beeinflussung von Immunreaktionen aufzeigen.
Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...