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Wahlpflichtfach "Weniger Stress, mehr Kompetenz" - Selbstfürsorge, Lebensqualität und professionelles ärztliches Handeln in der Allgemeinmedizin
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Projektleitung: Prof. Markus Herrmann
Förderer: Förderverein Allgemeinmedizin (01.09.2018- 30.06.2019)
Dozent/ Lehrbeauftragter: Dr. Peter Vogelsänger, Prof Dr Markus Herrmann
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Markus Herrmann, Dr. Silke Brenne

Das Spannungsfeld zwischen physischer und mentaler Selbstfürsorge, Lebensqualität und hochprofessionellem Handeln stellt für Ärzte*innen eine große Herausforderung dar. Komplexität, Beschleunigung und Aufgabenverdichtung prägen zunehmend nicht nur die Allgemeinmedizin und den persönlichen Alltag der dort tätigen Ärzte*innen, sie sind heute in nahezu allen Fachgebieten der Medizin und bereits im Studium von Relevanz.
Das Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat für Studierende der klinischen Fachsemester die o. g. Lehrveranstaltung konzipiert. Die Teilnehmer*innen erlernen grundlegende Techniken der Achtsamkeit und Meditation, die sie in ihrer physischen und psychischen Präsenz, beim Bewahren von Empathie und (Selbst-)Mitgefühl, im Umgang mit schwierigen Gefühlen sowie bei der Erarbeitung einer gelassenen und freundlichen professionellen Beobachterfunktion in Bezug auf sich und andere unterstützen können. Die Studierenden lernen Original- und Übersichtsarbeiten aus der Meditations- und Achtsamkeitsforschung kennen. Sie vertiefen ihre Kenntnisse durch gemeinsames Üben und die Diskussion des Erlernten in der Gruppe. Die häusliche Übungspraxis dient allen Teilnehmer*innen zur Vertiefung der Lerninhalte, wobei der täglichen Praxis von Meditations- und Achtsamkeitsübungen und dem Austausch in der Dyade besondere Bedeutung zukommt, um das Lernziel einer achtsamen professionellen und selbstfürsorglichen Haltung sukzessive erreichen zu können. Darüber hinaus wird die Arzt-Patienten-Kommunikation in der Allgemein- und Familienmedizin unter dem Gebot der Achtsamkeit und Selbstfürsorge dargestellt, geübt und reflektiert.
Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Um zu eruieren, welchen Effekt die erlernten Techniken der Achtsamkeit und Meditation auf die Teilnehmer*innen haben, werden bereits evaluierte Fragebögen und qualitative Interviews verwendet. Zum Einsatz kommen Interventionen und Fragebögen, die bereits im ReSource-Projekt (https://www.resource-project.org/), einer groß angelegten Studie zum mentalen Training durch die Verbindung von westlichen und fernöstlichen Methoden genutzt wurden (Projektleitung: Prof. Tania Singer, Abteilung Soziale Neurowissenschaften am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig).
Die in der Lehrveranstaltung gemachten Erfahrungen und Ergebnisse sollen publiziert werden. Die Ethikkommission hat dem Projekt zugestimmt.
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