« Projekte
Sie verwenden einen sehr veralteten Browser und können Funktionen dieser Seite nur sehr eingeschränkt nutzen. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser. http://www.browser-update.org/de/update.html
Wahlpflichtfach "Weniger Stress, mehr Kompetenz": Selbstfürsorge, kommunikative Kompetenz und professionelles ärztliches Handeln - (nicht nur) in der Allgemeinmedizin (Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)
Projektbearbeiter:
Dr. Peter Vogelsänger, Dr. Dietlinde Rumpf
Finanzierung:
Haushalt;
Wahlpflichtfach "Weniger Stress, mehr Kompetenz": Selbstfürsorge, kommunikative Kompetenz und professionelles ärztliches Handeln - (nicht nur) in der Allgemeinmedizin
(Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg)

Projektleitung: Prof. Dr. Markus Herrmann
Dozenten: Dr. Peter Vogelsänger (Magdeburg/Halle), Prof. Dr. Markus Herrmann (Magdeburg), Dr. Dietlinde Rumpf (Halle)
Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Markus Herrmann, Dr. Peter Vogelsänger

Nach Abschluss eines Pilotprojektes bietet das Institut für Allgemeinmedizin der Medizini-schen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Wintersemester 2019/2020 ein Wahlpflichtfach zum Thema Selbstfürsorge, kommunikative Kompetenz und professionelles Handeln an. Parallel wird am Institut für Schulpädagogik und Grundschul-didaktik der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg ein diesbezügliches Blockseminar "Das ist ja interessant…!" Selbstfürsorge, kommunikative Kompetenz und professionelles Handeln für Lehrer*innen angeboten. Die Teilnehmer*innen erlernen grundlegende Techniken der Achtsamkeit und Meditation kennen, zu denen Kernübungen des ReSource-Projektes (Projektleitung: Prof. Dr. Tania Singer, Abteilung Soziale Neuro-wissenschaften am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig) gehören, die sie in ihrer physischen und psychischen Präsenz, beim Bewahren von Empathie und (Selbst-)Mitgefühl, im Umgang mit schwierigen Gefühlen sowie bei der Erarbeitung einer professionellen Beobachterfunktion in Bezug auf sich und andere unterstützen können. Sie vertiefen ihre Kenntnisse durch gemeinsames Üben und Diskussion des Erlernten in der Gruppe. Der häuslichen Übungspraxis und Dokumentation von Meditations- und Achtsamkeitsübungen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Teilnehmer*innen lernen Original- und Übersichtsarbeiten aus der Meditations- und Achtsamkeitsforschung sowie zur Studierenden-, Ärzte- und Lehrergesundheit kennen. Darüber hinaus wird in Magdeburg die Arzt-Patienten-Kommunikation in der Allgemein- und Familienmedizin und in Halle die Kommunikation im Klassenraum, mit Eltern und im Kollegium unter dem Gebot der Achtsamkeit und Selbstfürsorge dargestellt, geübt und reflektiert. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet, wobei bereits evaluierte Fragebögen und qualitative Interviews verwendet werden. In beiden Lehrveranstaltungen wurde im Vergleich zum Pilotprojekt der Umfang der Testdiagnostik erweitert, darüber hinaus kommen erstmals in Magdeburg Fitness-Tracker zum Einsatz, mit deren Hilfe eine Dokumentation der Bewegungsaktivitäten und des Schlafverhaltens der Teilnehmer*innen erfolgen kann. Während der Konzeption und Durchführung der Lehrveranstaltungen erfolgt ein Austausch mit Prof. Dr. Tania Singer (Forschungsgruppe Soziale Neurowissen-schaften Max-Planck-Gesellschaft, Berlin), darüber hinaus wurden Kontakte zur Arbeitsgruppe von Dr. Esther Kühn vom Forschungszentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg geknüpft.

Kooperationen im Projekt

Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...