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Vitamin D and Cardiovascular Health - From Mechanistic and Epidemiologic Evidence to Innovative Food
Finanzierung:
Bund;
Ziele unseres Verbundvorhabens sind die Erforschung der Rolle von Vitamin D für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems und die Entwicklung innovativer Strategien auf dem Ernährungsproduktionssektor zur Verbesserung der Vitamin D-Versorgung der Bevölkerung. Die Ziele sollen durch ein interdisziplinäres und translationales Verbundprojekt realisiert werden. Die unzureichende Versorgung mit Vitamin D gehört in Deutschland zu den bedeutendsten Ernährungsproblemen mit hohem gesundheitlichem Risiko. Neuere Daten lassen vermuten, dass eine verminderte Vitamin D-Zufuhr nicht nur die Knochengesundheit beeinträchtigt, sondern auch die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigt. In Deutschland existieren derzeit allerdings nur wenige konzertierte Aktionen, die sich der Erforschung von Vitamin D und seiner Rolle für die kardiovaskuläre Gesundheit widmen sowie innovative Lösungsansätze zur Verbesserung der Vitamin D-Versorgung aufzeigen. Es sollen unter anderem innovative biotechnologische Konzepte zur Erhöhung des Vitamin D-Gehaltes in Lebensmitteln erarbeitet werden.  Zum anderen soll die  Rolle des Vitamin D für die kardiovaskuläre Gesundheit erforscht werden. Dieser Forschungsansatz wird von verschiedenen Seiten angegangen. Zum einen werden epidemiologische Studien durchgeführt, die vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg in enger Kooperation mit der MLU Halle-Wittenberg durchgeführt werden. Mit den bestehenden EPIC-Kohorten Potsdam und Heidelberg bieten sich ausgezeichnete Voraussetzungen zur Durchführung von Assoziationsstudien. Die epidemiologischen Ansätze sollen ergänzt werden durch kontrollierte Interventionsstudien an Modelltieren und am Menschen. Diese dienen dazu, mögliche kausale Wirkungen zwischen Vitamin D und den kardiovaskulären Risikofaktoren Bluthochdruck, Dyslipidämie, Entzündung und Atherosklerose auf systemischer und molekularer Ebene aufklären.  Die Daten aus dem wissenschaftlichen Teil des Verbundprojektes sollen als Grundlage dienen, bisherige Empfehlungszahlen für die Aufnahme von Vitamin D zu überarbeiten und neue Empfehlungen für die Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu formulieren.

Schlagworte

Vitamin D, kardiovaskuläre Gesundheit
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