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Halle (Saale)

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Prof. Dr. Gabriele Stangl

Die Arbeitsgruppe Humanernährung befasst sich in der Forschung vornehmlich mit dem Lipid-und Energiestoffwechsel von Mensch und Modelltieren. Ein Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Wirkungen von Vitamin D auf den Fettstoffwechsel und die Adipogenese. Darüber hinaus untersuchen wir molekulare Regulationsmechanismen des Energie- und Fettstoffwechsels. Ein dritter Schwerpunkt erforscht die Effekte von pflanzlichen Proteinen (vornehmlich Lupinenprotein) auf den Lipidstoffwechel und deren zugrunde liegende Wirkmechanismen.

Profil • Service

Vita

Studium:

1984-1990

Studium der  Ernährungswissenschaften, TU-München (Abschluss: Diplom)

2000-2003

Studium der Humanmedizin, LMU-München (Abschluss: 1. Staatsexamen)

Wissenschaftliche Tätigkeit:

1990-1998

Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Ernährungsphysiologie, TU-München

1993

Promotion zum Dr. oec. troph. (summa cum laude), TU-München

1998

Habilitation für die Fachgebiete "Ernährungsphysiologie und Ernährungslehre", TU-München

1998-2000

Privatdozentin am Institut für Ernährungswissenschaften, TU-München

2000-2003

Freiberufliche Tätigkeit als Ernährungswissenschaftlerin

2003-2004

Professur für das Fachgebiet "Ernährungslehre", Universität Hamburg

2003

Ruf auf die Professur für "spezielle Humanernährung", Universität Wien, abgelehnt

seit 2004

Professur für das Fachgebiet "Humanernährung", MLU Halle-Wittenberg

Akademische Auszeichnungen:

1995

Auszeichnung der Dissertation durch die H. Wilhelm Schaumann Stiftung

1996

Förderpreis der Dr. Heinrich-Baur-Stiftung

1998

Förderpreis der Henneberg-Lehmann Stiftung, Universität Göttingen

Mitgliedschaften

seit 1996

Gesellschaft für Ernährungsphysiologie

seit 2005

Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Expertenprofil

Fachgebiet 1: Biofunktionalität von Nahrungsstoffen Arbeitsschwerpunkt: Einfluss pflanzlicher Proteine (insbesondere Lupinenprotein) auf den Lipidstoffwechsel und die Atherogenese:Im Rahmen dieses Arbeitsschwerpunktes beschäftigt sich die Arbeitsgruppe "Humanernährung" mit den physiologischen Wirkungen von pflanzlichen Proteinen, insbesondere dem Lupinenprotein, auf den Cholesterin- und Triglyceridstoffwechsel von Mensch und Modelltieren (Maus, Ratte, Schwein). Ergänzend untersuchen wir auch die Effekte von Lupinenprotein auf die Größe und Zusammensetzung von atherosklerotischen Plaques der Aorta am ApoE knockout Mausmodell. Dieser Arbeitsschwerpunkt wurde von 2005 bis 2008 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Im Rahmen eines 2010 anlaufenden BMBF-Projektes wollen wir die physiologischen und molekularen Mechanismen der Lipidsenkung durch Lupinenprotein aufklären.Fachgebiet 2: Nutrigenomics Arbeitsschwerpunkte: Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Professur ist die Untersuchung der Wechselwirkung von Nährstoffen und Liganden-aktivierten Transkriptionsfaktoren. Im Speziellen beschäftigen wir uns mit der Regulation der Peroxisomenproliferator-aktivierten Rezeptoren (PPARs) und den sterol regulatory element-bindings proteins (SREBPs). Beide Transkriptionsfaktorfamilien spielen eine maßgebliche Rolle in der Homöostase des Energie- und Lipidstoffwechsels. Im Rahmen unserer PPAR-Studien konnten wir beispielsweise zeigen, dass PPARalpha (Schlüsseltranskriptionsfaktor im Hungerstoffwechsel) auch durch natürliche Substanzen aus der Nahrung (z.B. oxidierte Fette, konjugierte Linolsäuren) aktiviert wird. Mit der Identifikation eines funktionellen PPAR resonse-elements im nicht-translatierten Bereich des Gens der Carnitin-Acylcarnitin-Translokase (CACT), ließ sich CACT als ein direktes Zielgen des PPARalpha identifizieren. Weiterführende Studien zeigten desweiteren, dass auch der Monocarboxylattransporter-1 (MCT1) ein PPARalpha-abhängiges Gen darstellt. In aktuellen Studien untersuchen wir derzeit die Wirkungen einer PPARalpha-Aktivierung auf die mRNA- und Proteinexpression von hypophysären und thyroidspezifischen Genen. Viele der genannten Untersuchungen wurden an Zellkulturen sowie mit Hilfe des PPARalpha knockout-Mausmodells untersucht. Fachgebiet 3: Vitaminforschung Arbeitsschwerpunkt: Seit Juli 2010 koordiniert die Arbeitsgruppe Humanernährung ein BMBF-gefördertes Netzwerk zum Thema "Vitamin D und kardiovakuläre Gesundheit". In Zusammenarbeit mit der Lebensmittelchemie, dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam, dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg sowie dem Institut für Binnenfischerei in Potsdam-Sacrow sowie der Lebensmittelchemie an der MLU Halle soll erforscht werden, ob ein niedriger Vitamin D-Status mit kardiovaskulären Risikofaktoren und Herzkreislauf-Erkrankungen beim Menschen assoziiert ist. Humaninterventionsstudien sollen aufklären, inwieweit Vitamin D-Gaben die kardiovaskuläre Gesundheit von Risikopatienten verbessern. Des Weiteren soll auf molekularer Ebene das mögliche antiatherogene Potenzial und die Funktionen des Vitamin D im Energie- und Lipidstoffwechsel aufgeklärt werden. Dieses Verbundprojekt beinhaltet auch innovative Technologien zur Erzeugung von Vitamin D-reichem Fisch aus Aquakulturanlagen. Das Projekt ist auf 3 Jahre angelegt, wobei erste Ergebnisse im Sommer 2011 zu erwarten sind.

Serviceangebot

  • Analysen-Angebote:Bestimmung/Quantifizierung der Aminosäurezusammensetzung, einschließlich Homocystein (HPLC-MS/MS) in Futter-/Lebensmitteln, Plasma und Geweben
  • Bestimmung/Quantifizierung von freiem Carnitin, Acylcarnitinen, Trimethyllysin und gamma-Butyrobetain in Plasma und Geweben (LC-MS/MS)
  • Bestimmung/Quantifizierung von Fettsäuren in Lebensmitteln, Plasma, Membranen, Geweben (GC)
  • Bestimmung/Quantifizierung von Cholesteroloxidationsprodukten (7beta-Hydroxycholesterol, 7-Ketocholesterol, beta-Epoxycholesterol, Cholestantriol) in Lebensmitteln, Plasma und Geweben (GC/MS)
  • Bestimmung/Quantifizierung von 25-Hydroxycholecalciferol im Plasma (HPLC oder LC-MS/MS)

Forschung

Projekte

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Publikationen

Top-5 Publikationen

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Publikationsliste

2017
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2014
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2013
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ältere
2012
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2010
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2009
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2008
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2007
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2006
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2005
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