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Verfahren zur Wandstärkenmessung
Projektbearbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Beller
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Beschreibung der Erfindung: Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wandstärkenmessung. Sie kann angewendet werden bei der Wandstärkenmessung von Gegenständen aus Isolatorwerkstoffen, wie Flach- und Rundglas, Keramik, Kunststoffen, glasfaserverstärkten Kunststoffen und naturfaserverstärkten Kunststoffen. Bei diesem Verfahren zur Wandstärkenmessung isolierender Materialien werden elektromagnetische Wellen hoher Frequenz auf die bezüglich ihrer Dicke zu messende Wand gestrahlt und die von der angestrahlten Wand reflektierte Strahlung empfangen, sodann wird aus dem gesendeten und dem reflektierten Signal ein komplexer Reflexionsfaktor errechnet. Der ermittelte komplexe Reflexionsfaktor wird hinsichtlich seines Real- und Imaginärteils oder hinsichtlich seines Betrages und seiner Phase in eine komplexe Kalibrierkurvenschar eingeordnet, wobei sich aus dem Ort des komplexen Reflexionsfaktors innerhalb der komplexen Kalibrierkurvenschar die zu messende Wandstärke ergibt. Insbesondere ist das Messergebnis unabhängig von zufälligen Liftoff-Schwankungen. Die komplexe Kalibrierkurvenschar wird aus den ermittelten komplexen Reflexionsfaktoren von Kalibriermessungen realer Wandstärken bei unterschiedlichen Lift-off-Werten ermittelt. Patentsituation: Der Antrag auf Erteilung eines deutschen Patents ist gestellt. Anmelder: Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), Institut für Elektrotechnik ESA Patentverwertungsagentur Sachsen-Anhalt GmbH

Schlagworte

Glas, Glasbehälter, Kunststoff, Kunststoffbehälter, Wandstärkenmessung
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