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Transferprozesse im Zusammenhang mit Bildschirmspielen im Erleben der User
Projektbearbeiter:
Tanja Witting
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Im Bereich der Neuen Medien gehören Computerspiele zu den kommerziell besonders erfolgreichen, aber zugleich in der Öffentlichkeit besonders skeptisch bewerteten Phänomenen. Aggressive Elemente, realistische Darstellung und Interaktivität, so die verbreitete Annahme, können einen negativen Einfluss auf das Denken und Handeln von jungen Menschen haben. Eine Wirkungstheorie, die der Komplexität der Spiele und den unterschiedlichen Nutzungsmotiven der Spieler gerecht wird, fehlt bis heute. Ziel der Arbeit ist es, ein Forschungsparadigma zu entwickeln und zu erproben, in dem nicht nur die Aktivitäten des Rezipienten, sondern auch die vom Spiel angebotenen Schemata berücksichtigt werden. Anhand von 80 leitfadengestützten Interviews mit Computervielspielern ab 16 Jahren sollen die Annahmen über das Transfermodell überprüft werden. Die Auswertung der Transkripte wird mit Hilfe des Computerprogramms "MAXQDA" durchgeführt (Inhaltsanalyse).

Anmerkungen

Es handelt sich um ein Promotionsprojekt. Die Dissertation wurde im Juli 2006 an der FGSE der Otto-von-Guericke-Universität eingereicht und am 22. Februar 2007 verteidigt.

Schlagworte

Computerspiele, Medienwirkung, Struktur, Transfermodell, kognitiv
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