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Survey RuPiAE - Rural Pipeline Across Europe
Finanzierung:
Haushalt;
Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. Herrmann (Institutsdirektor für Allgemeinmedizin)
Projektkoordinatorin: Dr. Silke Brenne, MPH
Kooperationen: Jane Randall-Smith, Executive Secretary of the European Rural and Isolated Practitioners Association (EURIPA), Montgomery Powys, Wales UK und EURIPA -The European Rural and Isolated Practitioners Association

Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas (z.B. Norwegen, Schweden) führen der demografische Wandel sowie der akute Nachwuchsmangel von jungen Hausärzten/innen zu einer alarmierenden Situation in der Primärversorgung -vor allem in ländlichen Regionen. Internationale Erfahrungen zeigen, dass Programme, die sich am Konzept der "rural pipeline" orientieren, erfolgreich sind (Carson et al. 2015; Kwan et al. 2017; Mitra et al. 2018; Wheat et al. 2007): um medizinischen Nachwuchs für die landärztliche Versorgung zu gewinnen, sollten Konzepte umgesetzt werden, die bereits in der Schulzeit beginnen ("rural origin"), sich über den gesamten Zeitraum der universitären Ausbildung sowie der postgradualen Weiterbildung erstrecken und konsequent die hausärztliche Medizin fördern ("rural exposure"). Im Rahmen des Projekts "Rural pipeline across Europe" erfolgte eine systematische Literaturrecherche als Ist-Analyse zu bereits bestehenden Programmen in Europa (n=22). Darüber hinaus wurde zwischen 10.04.2019 und 05.05.2019 eine europaweite explorative Online-Befragung (Methodik: Versendung eines Online-Links über Mailinglisten) zu bereits bestehenden Initiativen und Programmen zur Verbesserung der landärztlichen Versorgung durchgeführt. Die Response-Rate lag bei n=64.
Die Ergebnisse der Erhebung geben einen explorativen Überblick über europäische Programme zur Verbesserung der landärztlichen Versorgung. Medizinische Fakultäten erhalten Ideen und Hinweise für die Initiierung und Implementierung neuer Lehrkonzepte, die sich am international bewährten Konzept der "rural pipeline" orientieren, und die (inter-)nationale Vernetzung.
Das Projekt steht unter der Leitung des Instituts für Allgemeinmedizin der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.
Erste Ergebnisse wurden bereits auf (inter)nationalen Kongressen vorgestellt. Weitere Publikationen sind für das Jahr 2020 angedacht.

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