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Spektroskopische und morphologische Charakterisierung der Fasern von Lein (Linum usitatissimum L.) und Hanf (Cannabis sativa L.)
Projektbearbeiter:
Dr. Karla Schenzel
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Die industrielle Nutzung von Pflanzenfasern gewinnt in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung. Allerdings sind die Eigenschaften der Pflanzenfasern hinsichtlich ihres gezielten Einsatzes nur unzureichend erforscht. Grundlegend für die industrielle Nutzung der Fasern ist jedoch die Kenntnis objektiver Qualitätskriterien und die Existenz geeigneter Methoden zur Qualitätskontrolle. Ziel des Forschungsvorhabens ist es deshalb, den molekularen und morphologischen Aufbau pflanzlicher Fasern und ihre Oberflächen systematisch zu studieren. Methoden der instrumentellen Analytik (FT-RAMAN-Spektroskopie, photoakustische FT-IRSpektroskopie, FT-Raman-Mikroskopie), die vergleichend zur elektronenmikroskopischen Technik der atmosphärischen Rasterelektronenmikroskopie (ESEM) eingesetzt werden, sollen die in-situ Charakterisierung des Fasermaterials von Lein (Linum usitatissimum L.) und Hanf (Cannabis sativa L.), dessen Diversität sich aus der Variabilität anbautechnischer Verfahren ergibt, ermöglichen. Korrelationen von spektroskopischen und morphologischen Eigenschaften der Pflanzenfasern einerseits mit mechanischen Fasereigenschaften andererseits sicher eine objektive Qualitätsbeurteilung und können schnell zugängliche spektrale Parameter für die Qualitätskontrolle am Fasermaterial liefern.

Schlagworte

Cannabis sativa L., Flachs, Flachsfaser, Hanf, Linum usitatissimum L., Rasterelektronenmikroskopie, Ölleinfaser
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