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Signalkodierung und Wahrnehmung von Iterated Noise bei Normalhörenden und CI-Trägern
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
apl. Prof. Dr. habil. Torsten Rahne
Finanzierung:
Industrie;
Die Tonhöhe (Pitch) von akustischen Signalen und insbesondere von Sprache ist ein wichtiger Faktor für die Wahrnehmung von Musik aber auch in der Kommunikation, z.B. für die Prosodie- und Sprecherunterscheidung.  Bei CI-Trägern ist die Übertragung von spektralen Komponenten und zeitlicher Feinstruktur von Signalen nur beschränkt möglich.  Um die Übertragung von akustischen Signalen bei CI-Trägern zu untersuchen, wird die Wahrnehmung von iterated rippled noise (IRN) betrachtet. Hierbei wird weißes Rauschen beliebig oft mit sich selbst überlagert. Die zeitliche Verzögerung erzeugt und bestimmt dabei eine wahrgenommene Frequenz. Die Anzahl der Iterationen bestimmt die Stärke des tonalen Perzepts.
Zunächst wird an Normalhörenden die Unterscheidungsschwelle (Anzahl der Iterationen) psychoakustisch adaptiv ermittelt. Die Zuordnung des tonalen Perzepts bei IRN wird durch einen Abgleich mit Sinustönen bestimmt. Zudem wird die Schwelle für die Diskriminierung von IRN mit verschiedenen Iterationsanzahlen ermittelt. Neben den psychoakustischen Komponenten wird zusätzlich die Unterscheidungsleistung objektiv elektrophysiologisch durch Ableitung der N100 bestimmt.

Schlagworte

CI-Träger, EEG, Iterated Noise, Psychoakustik
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