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Screening zur Identifikation rehabilitationsbedürftiger Arbeitssuchender in den Agenturen für Arbeit und bei Leistungsträgern des SGB II
Projektbearbeiter:
Michael Schubert
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Umfangreiche Forschung zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit in den letzten Jahrzehnten konnte nachweisen, dass Nichterwerbsphasen mit einer schlechteren Gesundheit einhergehen und dass sich der Gesundheitszustand mit steigender Dauer der Beschäftigungslosigkeit zunehmend verschlechtert. Weiterhin ist bekannt, dass sich die gesundheitlichen Beschwerden Arbeitsloser häufig auf progrediente chronische oder chronifizierende Erkrankungen zurückführen lassen. Analysen zum Frühberentungsgeschehen konnten zeigen, dass Personen die aus einer Nichterwerbsphase in Erwerbsminderungsrente zugehen, zuvor signifikant seltener an einer medizinischen Rehabilitation teilgenommen haben. Zudem hat sich eine Reihe von Studien mit den Fragen befasst, was die Reha-Antragstellung seitens der potenziell rehabedürftigen Versicherten beeinflusst. Ziel des beantragten Screeningprojektes ist es zu prüfen, ob das Wissen über "Risikoprofile" von Arbeitslosen, zu denen im Projekt "Frühberentete ohne Rehabilitation" diagnostische und erwerbsbiographische Merkmale ermittelt wurden, sich mit dem Risiko einer Frühberentung ohne Rehabilitation verbundene Eigenschaften zusammenzufassen lassen und für ein Screening zugunsten der rehabilitationsbedürftigen Versicherten zu nutzen sind. Als Einflussfaktoren besitzen insbesondere die Kenntnis über mögliche Rehabilitationsleistungen, der Krankheitsverlauf und die Empfehlung einer Reha-Teilnahme durch Dritte umfassende Evidenz.

Schlagworte

Deutsche Rentenversicherung, Rehabilitation
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