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Pflegeheime in der COVID-19 Pandemie (HEICO)
Projektbearbeiter:
Dr. Astrid Eich-Krohm, Claudia Hasenpusch, M.Sc. Ilona Hrudey
Finanzierung:
Haushalt;
Die Pflegeeinrichtungen mussten sich auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zur COVID-19 Prävention bzw. zum Umgang mit Infektionen einstellen und gleichzeitig die Pflege und Versorgung der Bewohner*innen gewährleisten. Geltende Prüfrichtlinien und Dokumentationspflichten wurden teilweise außer Kraft gesetzt. Die psychosoziale Situation von Bewohner*innen wurde durch die Kontaktsperre beeinflusst.

Die COVID-19 bedingten Herausforderungen und Veränderungen in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen sollen untersucht werden.

Der Standort Magdeburg rekrutiert Einrichtungen und führt qualitative Interviews im Rahmen der Studie durch.

Forschungsfragen des Projekts:
  1. Welche Herausforderungen, Maßnahmen und Konsequenzen haben sich aufgrund der COVID-19 Pandemie auf organisationaler Ebene in Einrichtungen der stationären Altenpflege ergeben?
  2. Welche Herausforderungen, Maßnahmen und Konsequenzen haben sich aufgrund der COVID-19 Pandemie für die direkte Pflege in Einrichtungen der stationären Altenpflege ergeben?
  3. Welche Herausforderungen, Maßnahmen und Konsequenzen ergeben sich für Bewohner*innen und Angehörige durch die COVID-19 Pandemie aus der Perspektive von Vertreter*innen der Bewohner*innen und Angehörigen?

Untersuchungsmethode

Die Studie wird als qualitative Querschnittsstudie in einer Gelegenheitsstichprobe (n=4-5 Pflegeeinrichtungen pro Studienzentrum) durchgeführt. In leitfadengestützten Telefoninterviews werden Einrichtungs- bzw. Pflegedienstleitungen sowie Wohnbereichsleitungen und Pflegefachkräfte mit Leitungsverantwortung zu Ihren Erfahrungen von Beginn der Maßnahmen an bis zur Lockerung der Kontaktbeschränkung in ihrer Einrichtung befragt (Leitung durch Universität zu Köln und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Darüber hinaus werden Angehörige und Interessenvertreter*innen der Heimbewohner*innen interviewt und können Auskunft über die erlebten Einschränkungen sowie Strategien zum Umgang mit der Pandemie-Situation geben (Leitung durch Universität Witten-Herdecke und Universität Bielefeld).

Die Interviews werden digital aufgezeichnet, anschließend transkribiert und anhand der Thematic Framework Analysis nach Ritchie und Spencer ausgewertet. Alle Interviews werden zudem unter dem Aspekt des Gewaltgeschehens und des Umgangs mit Gewalt durch die Einschränkungen der Covid19-Pandemie analysiert (Leitung durch Hochschule Fulda).
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