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Optimierung des Tissue engineerings von alternativen Transplantaten zur Rekonstruktion von Defekten peripherer Nerven - Untersuchungen zur regenerationsfördernden Potenz von Minocyclin
Projektbearbeiter:
G. Keilhoff, H. Fansa
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Ziel des Projektes ist die deutliche Verbesserung des Tissue engineering alternativer Transplantate zur Überbrückung langstreckiger Defekte peripherer Nerven. Ihre Etablierung soll den Einsatz endogener Nerven als Transplantate verzichtbar machen, da das mit einer Reihe von Risiken und schweren Nebenwirkungen für den Patienten verbunden ist. Als alternatives Trägermaterial kommen körpereigene Muskeln zum Einsatz. Ihre Entnahme wird vom Körper gut toleriert. Durch Anreicherung mit Schwannzellen wird der Muskel zu einem echten Nervenersatz . In der Studie soll nun geprüft werden, ob dieses Nerventransplantat durch den Einsatz von Minocyclin optimiert werden kann. Minocyclin ist für seine neuroprotektive und Myelinisierungs-unterstützende Wirkung bekannt. Außerdem spielen entzündliche Prozesse bei der Degeneration und Regeneration peripherer Nerven eine entscheidende Rolle, und gerade sie werden durch Minocyclin stark beeinflusst. Bedingt durch sein Wirkspektrum hat es außerdem die Fähigkeit, Zelldifferenzierung und Zellproliferation günstig zu beeinflussen. Um zellspezifische Wirkmechanismen des Minocyclins genauer beurteieln zu können, werden die In-vivo-Experimente mit Zellkulturexperimenten kombiniert. Minocyclin ist klinisch eingeführt. Somit könnten tierexperimentelle Erfolge durchaus als Grundlage für einen klinischen Einsatz dienen

Schlagworte

Minocyclin, tissue engineering
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