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Modellprojekt zur Grünlandaufwertung in FFH-Gebieten mittels neuer Methoden zur Etablierung von Zielarten - Entwicklung und Sicherung des günstigen Erhaltungszustandes

Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Artenreiche Spenderfläche im Coswiger Luch
Artenreiche Spenderfläche im Coswiger Luch
Derzeit entsprechen viele Grünländer innerhalb von FFH-Gebieten den Kriterien von Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie nicht oder weisen keinen günstigen Erhaltungszustand auf. Trotz ± optimaler Standortbedingungen und einem langjährigen extensiven Pflegemanagement fehlt vielen Grünlandbeständen ein lebensraumtypisches Arteninventar.
Innerhalb des Projektes werden in mehreren Projektgebieten (Untere Schwarze Elster, Küchenholzgraben, Große Straube und Cortenswiese) im Landkreis Wittenberg verschiedene naturnahe Begrünungsmethoden (Mahdgutübertrag, Wiesendrusch, Einsaat mit gebietsheimischem Saatgut) zur aktiven Einbringung von Zielarten in ausgewählten Grünlandflächen erprobt und wissenschaftlich begleitet. In diesem Projektzeitraum werden drei weitere Projektgebiete (Kapenwiese, Küchenholzgraben II und ein Grünlandstandort bei Klieken) hinzukommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Projektzeitraumes wird die Anlage von kleinflächigen Etablierungsfenstern sein. Hier werden Grünländer kleinflächig gestört und mit Zielarten bepflanzt als auch angesät.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist die wissenschaftliche Begleitung einer erfolgreichen Umwandlung eines 20 h großen Ackerstandortes im Landkreis Jerichower Land in artenreiches Grünland (LRT 6510 mit Übergängen zu LRT 6440), die in einem Vorgängerprojekt erfolgreich umgesetzt wurde. Ein angepasstes Pflegemanagement soll in allen Projektgebieten den Maßnahmenerfolg unterstützen.

Schlagworte

Etablierung von Zielarten, Etablierungsfenster, FFH-Gebiete, Grünlandaufwertung, naturnahe Begrünungsmethoden

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