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Mitarbeit am Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (Forts.)
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Das Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG) erscheint ab 2004 in 2., völlig überarbeiteter und erweiterter Auflage, hg. von Albrecht Cordes, Heiner Lück und Dieter Werkmüller. "Die erste Auflage des HRG, die in den Jahren 1964 bis 1998 erschien, […] zählt zu den Standardwerken fast aller historisch arbeitenden Institute, Bibliotheken und Archive" und gilt "weitgehend als die Summe des Wissens über die Geschichte des Rechts. […] Diese Neuauflage verfolgt ein doppeltes Ziel: Sie will einerseits die erfolgreiche Tradition der interdisziplinären Zusammenarbeit fortführen, andererseits Platz für die neuen Themen der Rechtsgeschichte einräumen. Wie schon in der Vorauflage soll "die gesamte Rechtsgeschichte, die sich in Deutschland entfaltet hat, mithin auch diejenige der Romanisierung unseres Rechts" (Adalbert Erler im Vorwort zur ersten Auflage), thematisiert werden. Dies bleibt ebenso Leitbild wie das Bekenntnis zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zur Strafrechtsgeschichte. Der Rechtsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Geschichte von öffentlichem Recht und Verwaltung hingegen wird sich die zweite Auflage stärker öffnen. Unverändert wird jedoch die Rechtsgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit den ihr gebührenden Platz im Gesamtwerk einnehmen und in ihrer ganzen Forschungsbreite dargestellt werden. Weiterhin reflektiert sich die allmähliche Einigung Europas in der Absicht, auch den rechtshistorischen Horizont über die nationalen Grenzen hinaus zu erweitern. Dies wird durch die systematische Aufnahme von Übersichtsartikeln zu den einzelnen europäischen Ländern erreicht." (Aus der Verlagsankündigung.) M. Germann wirkt am HRG durch Artikel zur kirchlichen Rechtsgeschichte mit.

Schlagworte

Kirchenrecht, Rechtsgeschichte, Staatskirchenrecht
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