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Menschen mit Behinderung in der ehemaligen DDR. Eine regionale Untersuchung für den Raum Sachsen-Anhalt und die Stadt Magdeburg
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Das Forschungsprojekt beabsichtigt eine erstmalige Untersuchung der Lebenssituation und des Umgangs mit behinderten Menschen im Raum Sachsen-Anhalt mit einer vertiefenden Fokussierung auf die Stadt Magdeburg und ihr Umland. Im Hinblick auf die staatliche Perspektive (1) wird jenes augenscheinliche Paradoxon näher analysiert, das sich durch ein politisches System ergab, welches einerseits den Arbeiter- und Bauernstaat in den Vordergrund stellte, auf der anderen Seite die sozialistische Gemeinschaft, in der jeder seinen Platz haben sollte, betonte. Mit dem Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse (2) rücken Aspekte des Umgangs mit Differenz, welche zwischen den Polen von Integration und Isolation anhand ausgewählter Lebensbereiche (Arbeit, gesellschaftliche Teilhabe, Lebens- und Wohnsituation) untersucht werden können, in den Mittelpunkt. Über die Perspektive der behinderten Menschen und ihres Umfeldes (3) will das Forschungsprojekt über die Lebenssituation und gesellschaftliche Stellung von Menschen mit Behinderung in der DDR und insbesondere in der Region Sachsen-Anhalt aufklären.

Anmerkungen

Es handelt sich um ein studentisches Projekt, das eine Ausstellung und eine Broschüre verwirklichen möchte.

Schlagworte

Behindertenfürsorge, Jerichow, Menschen mit Behinderung, Menschen-würde, Menschenbilder, Pfeifersche Stiftungen, Regionalgeschichte Sachsen-Anhalts
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