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Leben in der Stadt. Eine Kultur- und Geschlechtergeschichte Magdeburgs
Projektbearbeiter:
Ramona Myrrhe
Projekthomepage:
Finanzierung:
Haushalt;
Das Forschungsprojekt untersucht das facettenreiche Stadtleben Magdeburgs vom frühen Mittelalter bis in die heutige Zeit. Dabei werden politische, rechtliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte beleuchtet. Das Hauptaugenmerk liegt auf neuartigen kulturgeschichtlichen Fragestellungen sowie auf dem Einbezug von Theorien und Methoden der Historischen Anthropologie, der Mentalitäts- und Alltagsgeschichte, der Mikrohistoire und der Geschlechterforschung. In den Blick kommen sowohl das Zusammenleben der Geschlechter, der Einheimischen mit den Fremden als auch die Beziehungen zwischen den verschiedenen sozialen und religiösen Gruppierungen in der Stadt (Bürger, Soldaten, Fremde, Sinti und Roma, Häftlinde des KZ Rothensee, Prostituierte, KünsterInnen, Magistrat usw.). Das interdiszipliäre Projekt arbeitet in engem Austausch von GeisteswissenschaftlerInnen unterschiedlichster Disziplinen. Ziel ist die Erschließung neuer methodischer Zugänge und neuer thematischer Felder für die Stadtgeschichts- und Stadtraumforschung. Ein Buch zum Forschungsprojekt und zum 1200jährigen Stadtjubiläum Magdeburgs 2005 (ca. 400 S., 45 Abb., auch bunt) erscheint im November 2004 im Böhlau-Verlag.

Schlagworte

1848, Alltagsgeschichte, Fremde, Geschlechterforschung, Historische Anthropologie, Hugenotten, Kulturforschung, Künstlerszene in Magdeburg, Mannheimer, Mechthild von Magdeburg, Pest, SPD, Sachsenaufstände, Schule, Sinti und Roma, Stadtgeschichte Magdeburg, Stadtjubiläum 2005, Turnunterricht, Vergewaltigungen
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