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Komplexes Regionales Schmerzsyndrom (CRPS) und psychische Störungen
Projektbearbeiter:
Paulina Rumpelt, OA Dr. Michael Brinkers
Finanzierung:
Haushalt;
Retrospektive Analyse von Patienten der Schmerzambulanz der Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie an der Universität Magdeburg unter besonderer Berücksichtigung psychiatrischer Komorbiditäten

Bei der Betreuung von CRPS Patienten existieren nur wenige aussagekräftige Studien, die die Patienten einer ausführlichen psychologisch-psychiatrischen Diagnostik zuführen. Im Rahmen des an der Schmerzambulanz der Uniklinik Magdeburg etablierten Modells der permanenten Zusammenarbeit mit einem Liaisonpsychiater, werden ausnahmslos alle Patienten dieser Beurteilung zugeführt. Ziel der retrospektiven Untersuchung war es, zum einen psychiatrische Erkrankungen gemäß ICD-10 zu eruieren, die die Schmerzverarbeitung stören bzw. beeinflussen.  Zum anderen ist es so möglich, einen Vergleich der Gruppe der CRPS-Patienten zur Gesamtgruppe anderer ambulant vorgestellter Schmerzpatienten vorzunehmen.

Nur jeder zweite CRPS-Patient hat eine psychiatrische Diagnose. Herauszuheben ist dabei die Gruppe der Depressionen. Bei 15,6% der CRPS-Patienten konnte die Diagnose einer Depression (F3 Diagnose) nachgewiesen werden. Damit liegen diese Patienten über der Prävalenz für das Auftreten von Depressionen  in der Bevölkerung (11.2%) und dem Mittelwert von 15,1% aller Patienten der Schmerzambulanz. Zusätzlich ist auf Grund eines Zusammenhangs zwischen Depression und Suizidalität bei Patienten mit chronischen Schmerzen eine besondere Beobachtung dieser Patientengruppe auch durch Nicht-Psychiater empfehlenswert.

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