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Kinetik und Toxikologie von Poly-butylcyanacrylat Nanopartikeln an der Blut-Retina Schranke
Projektbearbeiter:
Nadine Voigt, Sarah Tschorn
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) wird aus einer Reihe von Gründen intensiv in vielen Laboren erforscht. Da unsere In Vivo Confocal Neuroimaging (ICON) Technik die Untersuchung der Retina am lebenden Tier erlaubt, haben wir dadurch auch Zugang zur Erforschung der Blut-Retina Schranke (BRS). Daten aus der Literatur und die Tatsache, dass die Retina aus neuronalem Gewebe besteht, weisen darauf hin, dass die BHS und die BRS vergleichbar sind. Daher untersuchen wir die Kinetik und Toxikologie von Nanopartikeln (NP) an der BRS als Modell der BHS. Die BHS/BRS kann unter zwei Aspekten betrachtet werden: zum einen ist sie ein Schutz für die empfindlichen Neurone vor Umwelt-bedingten Noxen, zum anderen verhindert sie aber auch in vielen Fällen den Übertritt möglicherweise heilender Arzneimittel in das ZNS. Auf dem Gebiet der NP kommt beides zum Tragen: sie können aus den verschiedensten Materialien unbeabsichtigt in die Umwelt freigesetzt werden, in das Gehirn gelangen und dort potentiell Schaden anrichten, oder sie können als neutrale Carrier Arzneimittel zur Behandlung von ZNS Erkrankungen in das Gehirngewebe einschleusen. In dem vorliegenden Projekt werden Untersuchungen zur BRS-Passage von verschiedenen Polybutylcyanacrylate Nanopartikelzubereitungen durchgeführt um mögliche Carrier-Eigenschaften der NP zu erforschen.

Schlagworte

Blut-Retina-Schranke, Nanopartikel

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