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Idols und ihre Fans - eine ethnografische Studie zur japanischen Medienkultur
Projektbearbeiter:
M.A. Steffi Rehfeld
Finanzierung:
Haushalt;
Seit den 1970er/1980er Jahren wird die Medienlandschaft Japans durch ein besonderes popkulturelles Phänomen geprägt: die sogenannten Idols. Der Begriff ist im asiatischen Raum mit einer anderen Bedeutung behaftet als in westlichen Gefilden. Idols sind dort junge Medienpersönlichkeiten, die zwar oftmals nicht über ein großes Talent verfügen, aber trotzdem auf Grund ihrer süßen Erscheinung mit Hilfe von Produktionsfirmen vielseitig vermarktet werden. Ob nun im Musikbusiness, in Filmen, Serien oder als Werbeträger Idols sind in Japan omnipräsent. Dies führt dazu, dass ein Japaner in seinem Alltag oftmals mehr Kontakt mit einem Idol hat als mit seiner Familie (vgl. Galbraith & Karlin: Idols and Celebrity in Japanese Media Culture, Palgrave 2012). Durch soziale Netzwerke verstärkt sich dieser Kontakt. Der Fan ist in der Lage, mit seinem Idol zu kommunizieren. Im Rahmen einer Vorstudie wurde deutlich, dass dabei ein spezifisches Beziehungsgefüge entsteht, über dessen besondere Qualität und Merkmale in wissenschaftlicher Hinsicht bisher wenig bekannt ist. Diese Forschungslücke soll mit einer ethnographischen Studie zum Phänomen der japanischen Idols und ihrer Fans bearbeitet werden, bei der die Rolle der Medien in diesem Beziehungsgefüge fokussiert wird. Der Zugang soll über Interviews mit den Fans von Idols erfolgen.

Schlagworte

Idols, Japan, Medialität, Medienkultur
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