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Geochemische und lagerstättenkundliche Charakterisierung von Goldvorkommen in Mitteleuropa: Modul NW4

Projektbearbeiter:
Alexander Schmiderer
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Ziel des Moduls:Geochemische (Spurenelemente und Isotopie) Charakterisierung der Seifen- und Berggoldvorkommen im regionalen und europäischen Umfeld. Abschätzung der prähistorischen Höffigkeit der Goldvorkommen. Regionaler und überregionaler Vergleich mit frühbronze-zeitlichen Metallartefakten.Die heutigen, niedrigen Akkumulationsraten von Seifengold in den deutschen Mittelgebirgen können nicht in die prähistorische (postglaziale) Zeit extrapoliert werden. Periglaziale Vergrusung dürfte erheblich größere Goldmengen geliefert haben.Die einzige umfangreichere geochemische Vergleichsuntersuchung (Hartmann, 1982) gibt Daten von Goldartefakten aber keine Daten potentieller Lagerstätten. Eine Ähnlichkeit des Goldes der Hortfunde von Nebra mit der Gruppe A3 (vor allem im Karpatenbecken zu finden) ist erkenn- aber nur bedingt interpretierbar.Die geographisch nächsten Berg- und Seifengoldvorkommen liegen im Thüringer Schiefergebirge.Andererseits findet sich Gold mit identischer Au-Ag-Cu Zusammen-setzung auch in bedeutenden Mengen im Raum Korbach-Goldhausen (Edergold) und am Oberhein (Bad Zurzach)

Schlagworte

Au, Gold, Himmelsscheibe von Nebra

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