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Gelöster Kohlenstoff als Bestandteil der Nettobiomproduktion von Hauptlandnutzungssystemen
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Reimo Kindler
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung in terrestrischen Ökosystemen sind größer als landgestützte Schätzungen, was Flüssen zugeschrieben wird, die in bisherigen Studien unberücksichtigt blieben.Der Transfer gelösten organischen und anorganischen Kohlenstoffs aus terrestrischen Ökosystemen in die Hydrosphäre könnte die Lücke zwischen atmosphären- und landgestützten Schätzungen zur C-Speicherung erklären. Studien zu Flüssen gelösten Kohlenstoffs beschränken sich nahezu ausschließlich auf temperate Wälder: Zudem wurden in keiner der Studien die gemessenen Flüsse zu lokalen Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung in Beziehung gesetzt. Weiterhin ist der Effekt der Landnutzung auf den Export aus terrestrischen Ökosystemen in die Hydrosphäre kaum untersucht. Unsere Hypothesen sind:(1) Flüsse gelösten Kohlenstoffs erklären die Lücke zwischen atmosphären- und landgestützten Schätzungen der Kohlenstoffspeicherung,(2) Landnutzung beeinflusst die Flüsse gelösten Kohlenstoffs in der Reihenfolge Ackernutzung > Grünlandnutzung > Waldnutzung.Zur Prüfung der Hypothesen vergleichen wir an 13 europäischen Standorten mit unterschiedlicher Landnutzung die Austräge gelösten Kohlenstoffs aus Böden im Verhältnis zu standortspezifischen Schätzungen der Nettobiomproduktion.

Schlagworte

Bilanzierung, Boden, Bodenwasser, Karbonat, Kohlenstoff, Landnutzung
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