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Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- & Lernprozesse
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die Forschungsstelle widmet sich der Erforschung von religiösen Kommunikations- und Lernprozessen an der Schnittstelle von institutioneller Religion und individueller Religiosität. Von besonderem Interesse ist dabei die Vernetzung der Lernorte sowie die Wahrnehmung des Kontextes, in dem agiert wird. Die Forschungsstelle arbeitet interdisziplinär. Sie will wahrnehmen, wie Menschen religiöse bzw. religionsanaloge Deutungsmuster und symbolische Praktiken kennenlernen und sich aneignen. Dabei gilt es, religiöse Lerngeschichten und die darin wirksam werdenden Konstruktionsleistungen des Subjekts von Menschen innerhalb und außerhalb religiöser Gemeinschaften nachzuzeichnen. Die rekonstruierten Deutungsmuster und Praktiken sind in Beziehung zu setzen zu überlieferten biblisch-theologisch geprägten Sinnkonstrukten, um dabei Konvergenzen bzw. Äquivalenzen, aber auch Spannungen und Widersprüche sichtbar zu machen. Auf diesem Hintergrund wird nach Handlungsperspektiven für eine Kommunikation des Evangeliums gefragt, für die das Gespräch mit christlichen wie nichtchristlichen Deutungsmustern konstitutiv ist. An der Forschungsstelle werden sowohl Qualifikationsarbeiten als auch kleinere empirische Arbeiten betreut. In diesem Zusammenhang entstehende Promotionen und Habilitationen können dirch ein Stipendium gefördert werden. Darüber hinaus bietet die Forschungsstelle Möglichkeiten zur Begleitung und Betreuung weiterer, auch zeitlich begrenzter Forschungsvorhaben im Bereich religiöser Kommunikations- und Lernprozesse, etwa im Rahmen von Studiensemestern von Pfarrerinnen und Pfarrern. Die Projekte werden von einem interdisziplinären wissenschaftlichen Beirat begleitet.
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