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Fit für Famulatur
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
weitere Projektleiter: Dr. Philipp Stieger, Katrin Werwick
Finanzierung:
Haushalt;
Das Pilotprojekt ist ein neues Konzept zur Unterstützung des medizinischen Nachwuchses im klinischen Studienabschnitt. Die zweitägige Auftaktveranstaltung der Seminarreihe wurde vom 28.02.2014 bis 01.03.2014 mit 48 studentischen Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt und 2015 wiederholt. Der Fokus liegt auf der Einordnung eines in einer Fallvignette definierten medizinischen Einzelfalls in eine systematische klinische Patientenversorgung. Diese Fallvignette dient zudem als Referenzfall für die praktische Einübung und Einordnung famulaturtypischer Tätigkeiten und medizinischer Standardsituationen sowie deren Verknüpfung mit einem fachärztlich-arbeitsteiligen sowie interprofessionellen Arbeitsbogen. Es wurden drei übergeordnete klinisch relevante Lernziele definiert: einzelfall- und systembezogenes Denken, fächerübergreifendes Grundverständnis klinischer Abläufe, Interprofession. Dokumentation (u. a. Befragung, Metaplan- und Videoanalyse von Experten- und Kleingruppendiskussionen) und wissenschaftliche Evaluation dienen im Sinne von forschender Lehre der Qualitätssicherung und dem empirisch-explorativen Zugang zur Famulatur. Die Seminar- und Evaluationsergebnisse werden nach der Famulatur mit einer fortgesetzten Vignettenbefragung quantitativ-qualitativ trianguliert. Durch Fortschreibung der Vorbereitungsseminare auf weitere Praxisphasen, zunächst das PJ, wird die Übernahme in die curriculare Lehre angestrebt. Das Konzept soll auch zu einer empirischen Klärung der Famulatur als biographierelevanter Statuspassage der ärztlichen Ausbildung beitragen.

Die für Magdeburg neuartige Seminarreihe (bestehend aus den Seminaren "Fit für Famulatur" und "Fit für PJ") greift die aktuelle Diskussion zur Verbesserung der Lehre in der Famulatur und im Praktischen Jahr auf. Es werden wichtige klinische Abläufe und ärztliche Fertigkeiten in kleinen Gruppen alltagsorientiert vertieft, die besonders am Beginn der stationären Tätigkeit wichtig sind. Die beiden Seminare tragen damit nachhaltig dazu bei, die Praxisphasen des Medizinstudiums (Pflegepraktikum, Famulatur, PJ) perspektivisch in ein didaktisches Gesamtkonzept zu überführen. Übergeordnete Lernziele im Magdeburger Curriculum zur Versorgungskompetenz sind: (1) Fächerübergreifendes Verständnis klinischer Abläufe, (2) Interprofession, (3) Einzelfall- und Systembezug. Die wissenschaftliche Begleitung fußt auf quantitativen Evaluationen und auf qualitativer Lehrforschung.

Schlagworte

Lehrforschung, Medizinstudium, Praxiskompetenz

Kooperationen im Projekt

Publikationen

2014
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