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Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines rehabilitationsbezogenen, standardisierten Fortbildungskonzeptes in hausärztlichen Qualitätszirkeln (ResQ)
Projektbearbeiter:
Juliane Lamprecht, Katrin Parthier, Stephan Fuchs
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist das in Studien nachgewiesene Optimierungspotential hinsichtlich der Einbindung niedergelassener Hausärzte in den Prozess des Zugangs zu medizinischer Rehabilitation. Hier verweist die Empirie insbesondere im Zusammenhang mit der Bedarfserkennung und Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen arztseitig auf rehabilitationsbezogene Informationsdefizite und verbesserungsfähige Handlungsroutinen. Das bestehende rehabilitationsrelevante Fortbildungsangebot wird von den Niedergelassenen jedoch nicht als ausreichend attraktives Angebot für konkrete Hilfestellungen und Möglichkeit zur Beseitigung von bestehenden Wissenslücken bewertet. Ziel dieser Studie ist daher die für Sachsen-Anhalt flächendeckende Entwicklung, Implementierung und Evaluation didaktisch innovativer, rehabilitationsbezogener Fortbildungsinhalte und -materialien für die Zielgruppe niedergelassener Hausärzte im Rahmen von etablierten Qualitätszirkeln. Mittels einer Kohortenstudie mit Ein-gruppen-prä-post-Design wird untersucht, in wie weit sich durch diese Intervention der Kenntnisstand und die Handlungskompetenz sowie die Akzeptanz der teilnehmenden Hausärzte hinsichtlich rehabilitationsbezogener Inhalte verändern. Die daraus resultierenden Ergebnisse geben Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung und Ausweitung der Intervention auf andere Bundesländer und weitere rehabilitationsrelevante Zielgruppen.

Schlagworte

Erhalt von Erwerbsfähigkeit, Fortbildung, Qualitätszirkel, Reha-Bedarfserkennung, Rehabilitation, Rehabilitationszugänge
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