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Enmap-Nutzungsvorbereitung - Unterstützung der Hochschulforschung mit HyMap-Hyperspektraldaten, Biogeochemische Untersuchungen in anthropogen hochbelasteten Regionen Mitteldeutschlands mittels hyperspektralen Fernerkundungsdaten (EnMap)
Projektbearbeiter:
A. Jung, Dipl. Geogr. C. Götze, M.Denk, Dipl.-Geogr. D. Schwefel
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
In den letzten zwei Jahrzehnten rückt das Thema der Schadstoffbelastung in Mitteldeutschland verstärkt in das wissenschaftliche und öffentliche Interesse. Durch Altindustrie und Altbergbau und damit verbundene vielfältige Stoffausträge ist der Lebensraum geochemisch stark belastet. Über den Pfad Wasser-Boden-Vegetation gelangen die Schadstoffe in die Nahrungskette des Menschen. Daher existiert neben dem wissenschaftliches Interesse die Veränderungen des biologisch-ökologischen Zustandes räumlich und zeitlich zu erfassen und zu bewerten auch ein gesellschaftliches Interesse im Sinne der Bewertung der Nutzung und der Gefährdung der Gesundheit. Aufgrund der Aktualität (Zunahme der Hochwassersituationen in Folge der Klimaprognosen), Dynamik (Stoffausträge, Mineralbildung) und Erfahrung (hyperspektrale Fernerkundung) haben sich zwei Teilgebiete herausgestellt: 1) Detektion und Parametrisierung von Schwermetallstress in hochwasserbeeinflussten Flussgebieten mittels hyperspektraler Satellitendaten am Beispiel der Mulde, 2) Hyperspektrale Detektion und Monitoring von bergbaubedingten Wechselwirkungen zwischen geochemischen Parametern von Sedimenten und Wässernund biochemischen Vegetationskomponenten mittels innovativen phänospektralen Methoden in Mitteldeutschland.

Schlagworte

EnMap, HyMap, Parametrisierung, Spektralbibliothek, Tagebaugebiet, VNIR-SWIR-Feldspektrometrie
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