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Einfluss von Calcineurin-Inhibitoren und Omega-3-Fettsäuren auf die Freisetzung von Eikosanoid-Lipidmediatoren in der Haut

Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Dr. med. Sven Roy Quist MScPM
Finanzierung:
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung & Forschungsförderung;
Mediatoren der Entzündung und des oxidativen Stresses spielen eine Rolle in der Pathophysiologie entzündlicher Dermatosen. Hierzu zählen die Atopische Dermatitis, die Psoriasis, aber auch die durch intensive UVA-Strahlung und relativ geringe UVB-Dosis hervorgerufenen Erytheme. Im Rahmen dieses Projektes ist geplant, das am UV-Erythem in der Arbeitsgruppe etablierte Modell der kutanen Mikrodialyse zur ex-vivo-Analyse pathogenetisch involvierter löslicher Entzündungsmediatoren wie oxidierter Arachidonsäurederivate (8-iso-PGF2α, PGF2α, PGE2, HETEn und Leukotrien B4) auf Untersuchungen an Patienten mit Atopischer Dermatitis auszudehnen. Dabei soll die Mikrodialyse vor und nach topischer Calcineurin-Inhibitor-Therapie im Vergleich zu unbefallener Atopie-Haut erfolgen. Zusätzlich soll untersucht werden, inwieweit eine topische Therapie mit Omega-3-Fettsäuren (z. B. 12 % Omega Fettsäuren Lotio®) die Freisetzung oxidierter Arachidonsäurederivate (8-iso-PGF2α, PGF2α, PGE2, HETEn und Leukotrien B4) beeinflusst. Zur subtilen Erfassung des Entzündungsgeschehens sollen die freigesetzten Eikosanoid-Lipid-Mediatoren in den Mikrodialysatproben mittels hochspezifischer und sensitiver Gaschromatographie-Massenspektrometrie-Technik quantifiziert werden, welche bereits etabliert wurde.

Schlagworte

Calcineurin-Inhibitoren, Eikosanoid-Lipidmediatoren, Kutane Mikrodialyse, Omega-3-Fettsäuren

Kontakt

Sven Roy Quist

Sven Roy Quist

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Medizinische Fakultät

Universitätshautklinik

Klinik für Dermatologie, Leipziger Str. 44

39120

Magdeburg

Tel.+49 391 6715279

Fax:+49 391 6715283

sven.quist(at)medizin.uni-magdeburg.de

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