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Edition der Briefe Philipp Jakob Speners (1635 - 1705) vor allem aus der Berliner Zeit (1691 - 1705)
Projektbearbeiter:
Klaus vom Orde, Claudia Drese, Marcus Heydecke, Claudia Neumann
Finanzierung:
Die Briefe Philipp Jakob Speners bilden neben seinen gedruckten Werken eine unentbehrliche Quelle für die Erforschung der geschichtlichen Entwicklung des Pietismus, darüber hinaus aber auch für die allgemeine Geistes- und Kulturgeschichte des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts. Seine Korrespondenz vermittelt den Etablierungsphasen von Pietismus und Aufklärung genauere Konturen und gewährt wesentliche Einblicke in die konfessionspolitischen und universalreformerischen wie auch sozial- und alltagsgeschichtlichen Dimensionen dieser Zeit. Das Korpus umfasst ca. 3500 Briefe Speners, die teils handschriftlich, teils in alten Drucken überliefert und in Archiven und Bibliotheken weit über Deutschland hinaus zu finden sind.
Mit der Edition der Spener-Briefe entsteht erstmals eine vollständige Sammlung der erhaltenen Briefe Speners in wissenschaftlich kommentierter Form. Seit 1985 sind - gefördert von der DFG 8 Bände aus den Jahren 1666-1688 sowie der Briefwechsel Speners mit August Hermann Francke erschienen. Seit 2011 ist das Forschungsvorhaben bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig angesiedelt. Neben der Edition der Briefe Speners aus seiner Berliner Amtszeit (1691 1705) umfasst das Projekt die Komplettierung der Edition seiner Briefe aus der Frankfurter (1666 1686) und Dresdner (1686 1691) Zeit sowie die Edition des Briefwechsels Speners mit seinem Schwiegersohn, dem Leipziger Professor Adam Rechenberg.

www.saw-leipzig.de/forschung/projekte/edition-der-briefe-philipp-jakob-speners
Laufzeit des Projekts: 1.7.2011-30.6.2026

Schlagworte

Aufklärung, Berlin, Brief, Briefwechsel, Dresden, Edition, Frankfurt (Main), Frühe Neuzeit, Kirchengeschichte, Pietismus, Preußen, Religiosität, Sachsen
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