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EDITHA Umbau eines konventionellen Smarts zu einem straßenzugelassenem Elektrofahrzeug (Rahmenprojekt)
Projektbearbeiter:
Dr. Bergmann, Prof. Lüder, M. Heinicke, studentisches Team
Projekthomepage:
Finanzierung:
Haushalt;
EDITHA Umbau eines konventionellen Smarts zu einem straßenzugelassenem Elektrofahrzeug (Rahmenprojekt)
In Zusammenarbeit der Lehrstühle Fabrikbetrieb und Produktionssysteme am IAF (für Koordination zuständig), Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung am IAF, Lehrstuhl für Konstruktionstechnik am IMK, Lehrstuhl für Technische Dynamik am IFME sowie Lehrstuhl Mechatronik am IMS, gegründet auf einer Kooperation mit der L.E. mobile aus Leipzig wird ein reines Elektromobil entwickelt. Dieses straßentaugliche und zugelassene Fahrzeug soll als ein langfristig nutzbarer Versuchsträger dienen.

Dabei liegt die Systemkonfiguration und der Bau der mechanisch, mechatronischen Elemente sowie die grundlegende Systemkonfiguration auf Seiten der Universität, die Umsetzung des Batteriemanagementsystems und steuerungstechnische Anpassung des Fahrzeuges auf der Seite der externen Kooperationspartner.  

Bei der Auswahl des Antriebsystems wurde seitens des Projektteams großer Wert auf ein eigenständiges Antriebssystem als technisches Alleinstellungsmerkmal gelegt, sodass das Fahrzeug auch für zukünftige Antriebs- und Motorengenerationen tauglich ist. Hierbei gilt es die derzeitigen Restriktionen bekannter Fahrzeugumbauten hinsichtlich der Anwendermerkmale möglichst zu übertreffen, so dass ein alltagstaugliches Fahrzeug zur Nutzung im urbanen Umfeld größerer Metropolen entsteht.  

Mit dem im Juni 2012 straßenzugelassenen Elektofahrzeug editha konnten folgende Leistungsmerkmale realisiert werden:
  • Geschwindigkeit: 100 km/h
  • Reichweite: 130 - 150 km
  • Verbrauch: 12 kWh / 100km
  • Achsleistung: 20,5 kW (bei Dauerfahrt), max. 26 kW
  • Batteriekapazität: 15,6 kWh
  • Gesamtwirkungsgrad von Ladestecker zu Rad " Tank-to-Wheel": 70,3 %
Das Forschungsfahrzeug zeichnet sich durch folgende Alleinstellungsmerkmale aus:
  • eigenständiges Antriebssystem mit zwei radnah verbauten Motoren
  • konsequente Gewichtsminimierung des Gesamtfahrzeuges
  • gezielte Konzeption eines energieeffizienten Antriebsstranges
  • Anzeigeinstrumente für intelligente Fahrweise und effiziente Rekuperationsnutzung
Weitere Entwicklungsansätze werden in späteren Projekten, unter anderem durch die Integration der sich aufwerfenden neuen Entwicklungsarbeiten, abgedeckt.

 Innerhalb des Rahmenprojektes werden an den einzelnen Lehrstühlen folgende Teilprojekte bearbeitet:  
  • Teilprojekt 1: Motor- und Batteriekonzept Elektrofahrzeug-Umrüstung
  • (Lehrstuhl für Konstruktionstechnik am IMK)
  • Teilprojekt 2: Motor- und Batteriekonzept Elektrofahrzeug-Umrüstung
  • (Lehrstuhl für Mechatronik am IMS)
  • Teilprojekt 3:  Entwicklung und Simulation eines elektrifizierten Antriebsstranges bei einer Elektrofahrzeug-Umrüstung (Lehrstuhl für Technische Dynamik am IFME)
  • Teilprojekt 4: Planung und Gestaltung neuartiger Bedien- und Anzeigekonzepte für Elektrofahrzeuge
  • (Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung am IAF)
  • Teilprojekt 5: Effiziente Fertigung von Elektrofahrzeugen
  • (Lehrstuhl für Fabrikbetrieb und Produktionssysteme am IAF)

Schlagworte

E-Smart, Elektroauto, Elektrofahrzeug, Elektromobil, Elektromobilität, alternative Antriebe, car, electric mobility, electric vehicle
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