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Diskurse weiblicher Autorschaft im postjugoslavischen Kontext

Finanzierung:
Haushalt;
Im Zentrum des Projekts steht die kreative Partizipation von Autorinnen an der literarischen Produktion nach dem Auseinanderfallen der SFRJ, die relativ selektiv und häufig als Anhängsel an den "männlichen" Kanon betrachtet wird. 
Das Projekt möchte durch die Verstärkung der Untersuchungen zur Teilhabe der Frauen am Kulturbetrieb einen Beitrag zur multiperspektivischen Darstellung der Literaturen (in Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien) nach den 1990er Jahren zu leisten und dabei wichtige Aspekte feministischen Engagements in der historischen Perspektive mit reflektieren.
Kulturell heißt das, Einblicke in das verstärkte Agieren von Frauen als Autorinnen, ungeachtet ihrer deutlich schwächeren Wahrnehmung im männlich dominierten Kulturbetrieb der fragmentierten Gesellschaften zu vermitteln. Literarisch heißt es der Frage nachzugehen, wie Krieg, Nachkrieg und Transition aus weiblicher Perspektive gestaltet werden, welche Beiträge Frauen als Autorinnen leisten, was sie, die sie in den politischen, sozialen und kulturellen Kontexten nach den Kriegen agieren, besonders bewegt.

Realisierungsformen: Internationale Konferenz, Buchprojekt, Promotionsprojekt

Anmerkungen

Internationale wissenschaftliche Konferenz Schwimmen gegen den Strom? Diskurse weiblicher Autorschaft im postjugoslavischen Kontext 26. bis 29.11.2015

Schlagworte

Diskurs

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