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Deutschsprachige Studiengang "Umweltmonitoring und -management" an der Uni Barnaul, Russland
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Ziel des Studienganges ist dieBefähigung russischer Absolventen zum Umweltmonitoring mittels natürlicher Indikatoren sowie im Gelände und im Labor (aber auch aus anderen Geo-Informationsquellen z.B. Luft-/Satellitenbildern) erhobener Daten. Besonders wichtig ist dabei, die in Russland nur sehr schwach entwickelte Datenerhebung im Gelände Feldinstrumentierung als Methodenschwerpunkt modernen geographischen Arbeitens in das Bewusstsein zu rücken. Entsprechend der natürlichen und nutzungsbedingten regionalen Voraussetzungen (überwiegend ackerbaulich, aber auch weidewirtschaftlich genutzte Steppen, Waldsteppen) bilden die Identifikation (change detection) von nutzungsbedingten Veränderungen der (natur-) landschaftlichen Bedingungen, vor allem Degradations- bzw. Desertifikationsphänomene ein herausgehobenen Interessenfeld. Bezüglich der Landschaftshaushaltsprozesse erscheinen in diesem Zusammenhang die Erfassung und Bewertung von Veränderungen des Bodenwasserhaushalts, der Wechselwirkungen zwischen Art /Intensität der Nutzung - Witterung Degradtations/Desertifikation sowie Folgewirkungen für die Ertrags- aber auch Abflussbildung ebenso als ein Hauptgegenstand der Ausbildung, wie hieraus ableitbare Maßnahmen für eine standortgerechtere (umweltschonendere) Landnutzung bzw. Ökosystemregeneration.

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Internationalisierung der Lehre
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