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Deadenylierende Enzyme aus Drosophila melanogaster und der Abbau der hsp70-mRNA
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Der Abbau der mRNA ist ein exakt kontrollierter Prozess, der einen wichtigen Beitrag zur Regulation der Genexpression liefert. Der erste, geschwindigkeitsbestimmende und häufig regulierte Schritt im Abbau der meisten eukaryontischen mRNAs ist der Abbau des Poly(A)-Schwanzes (Deadenylierung). Wir möchten die Enzyme charakterisieren, die für die Deadenylierung in D. melanogaster verantwortlich sind. Als Beispiel für eine instabile mRNA wird die hsp70-mRNA dienen, deren Stabilität durch einen Hitzeschock reguliert wird. Der Abbauweg der hsp70-mRNA, die Regulation ihrer Deadenylierung durch die Wachstumstemperatur und die für die schnelle Deadenylierung verantwortlichen RNA-Sequenzen sollen, als Voraussetzung für weiterführende biochemische Experimente, in S2-Zellen untersucht werden. Ein in Vorarbeiten von uns bereits beschriebenes deadenylierendes Enzym, der CCR4-NOT-Komplex, soll in seiner Zusammensetzung, Funktion und Regulation durch den Hitzeschock weiter studiert werden. Schließlich wollen wir eine andere, bereits nachgewiesene, aber noch nicht molekular identifizierte Deadenylase und einen dazugehörigen Inhibitor sowie Kandidaten für weitere solche Enzyme biochemisch und hinsichtlich ihrer biologischen Funktion analysieren.

Schlagworte

Poly(A)-Schwanz, mRNA-Abbau, mRNA-Stabilität, posttranskriptionelle Kontrolle
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