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COVID-19-Health Care Professionals - Vorbereitungs- und Bewältigungsstrategien von Gesundheitsdienstleistenden bezüglich der Versorgungssituation auf Intensivstation während der Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Qualitative Experten:inneninterviews
Projektbearbeiter:
MPH Karl Philipp Drewitz, Dr. Madlen Hörold, M.A. Julia Piel, B.A. Angela Ulrich, M.Sc. Ilona Hrudey, M.Sc. Heike Heytens
Finanzierung:
Haushalt;
Auch in Deutschland bereiten sich die Krankenhäuser auf eine Mehr- oder Überlastung insbesondere der Intensivstationen vor. Allerdings bestehen hinsichtlich der Vorbereitungs- und Bewältigungsstrategien von Gesundheitsdienstleistenden während einer Pandemie noch Forschungslücken. In welchem Ausmaß die Gesundheitsprofessionen jedoch jetzt auf diese neue Versorgungssituation vorbereitet sind oder vorbereitet werden können, wird entscheidend dafür sein, ob eine flächendeckende Versorgung der zu erwartenden Anzahl von COVID-19 Patient:innen geleistet werden kann. Dabei spielt neben der strukturellen sowie der professionellen medizinischen sowie emotionalen Vorbereitung und Unterstützung der Gesundheitsdienstleistenden hinsichtlich von Bewältigungsstrategien eine Rolle.
Die Studie COVID-19-HCP möchte am Beispiel der aktuellen Pandemie COVID-19 in der Vorbereitungs- und akuten Versorgungsphase die subjektive Perspektive der Gesundheitsdienstleistenden in Bezug auf das eigene berufliche Handeln beleuchten. Ziel ist es, zu verstehen, wie Gesundheitsdienstleistende mit direkter oder indirekter Beteiligung an der Behandlung von kritisch an COVID-19 erkrankten Patient:innen ihr professionelles Handeln an ihre besondere Arbeitssituation anpassen und neu strukturieren. Mit Erkenntnissen über die Art und Weise, wie diese Menschen mit ihren Erfahrungen umgehen, wollen wir zur Identifikation von Vulnerabilitäts- und Bewältigungsfaktoren beitragen, damit Strategien und Hilfestellungen zur Bewältigung dieser Faktoren entwickelt und bereitgestellt werden können, sowie die Versorgungssituation weiterhin auf höchstem Niveau sichergestellt werden kann.
Es werden zu zwei Zeitpunkten im Abstand von ca. 10 Wochen qualitative Interviews mit Gesundheitsdienstleistenden (Ärzt:innen, Pflegekräften, Medizinstudierenden) geführt, die entweder auf einer Intensivstation arbeiten und allgemein in die Vorbereitungen auf die Corona-Pandemie involviert sind oder direkt in der Akutversorgung von intensiv- und überwachungspflichtigen COVID-19 Patient:innen tätig sind.
Wir wollen mithilfe unserer Studie Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Entwicklung und/oder Verbesserung von Unterstützungsangeboten für Gesundheitsdienstleistende identifizieren. Darüber hinaus könnte die Studie dazu beitragen, allgemeine Rahmenbedingungen/Strukturen und Ressourcen zu verbessern, damit Gesundheitsdienstleistende unter den Gegebenheiten einer Pandemie oder anderen extremen Belastungssituation ihrer Arbeit adäquat nachkommen können und dabei gesund zu bleiben.
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