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Der Businessplan im Gründungsprozess
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Chwolka
Finanzierung:
Haushalt;
Die Gestaltung des Businessplans als Informationssystem für unternehmensinterne und externe Entscheidungsträger (z. B. Gründer, Risikokapitalgeber oder Banken) mit dem Wissen um potenzielle Interessenskonflikte und asymmetrische Information der Betroffenen stellt eine große Herausforderung dar. Einerseits dient der Businessplan als Planungsinstrument für den Entrepreneur und als Informationsgrundlage für den potenziellen Kapitalgeber. Andererseits versuchen beide, mit dem Businessplan das Verhalten des anderen zu steuern. Aus informationsökonomischer Sicht würde man daher verschiedene Businessplantypen erwarten. Stattdessen werden in der Praxis jedoch einheitliche Standards gefordert und durchgesetzt. Ziel des Projektes ist es, die Rolle des Businessplans als institutionalisiertes Informationssystem im Gründungsprozess zu analysieren. Der Businessplan kann zum externen Rechnungswesen gezählt werden, da er die Beteiligungsentscheidung der Kapitalgeber beeinflusst. Damit beeinflusst er auf vielfältige Weise Entscheidungsprozesse außerhalb der Unternehmung, und über Rückkopplungen wieder interne Entscheidungen. Relevante Fragen im Rahmen des Projektes sind u.a.: Wie sollte die Businessplanerstellung im Hinblick auf Kooperationen geregelt sein? Wie ist eine Standardisierung der Businessplanung zu beurteilen? Wie kann die Prüfung zur Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit der Rechnungslegung beitragen?

Schlagworte

Businessplan, Gründung, Informationsasymmetrie, Rechnungslegung
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