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Arbeiten zur Struktur und Funktion von Aminopeptidase N (APN)/CD13 im Modell: Zell-Zell-Kontakt

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Land (Sachsen-Anhalt) ;
Aminopeptidase N (APN/CD13) ist ein Zink-abhängiges, ubiquitär exprimiertes und membrangebundenes Homodimer. Die Metallopeptidase besitzt einen kurzen zytoplasmatischen Teil (8 Aminosäuren), eine Transmembrandomäne und eine große extrazelluläre Domäne, die das katalytische Zentrum beinhaltet. APN spielt eine wichtige Rolle in der Regulation von biologisch aktiven Peptiden. Es ist anzunehmen, dass unabhängig von der enzymatischen Aktivität Ligandierung von APN durch Substrate, Inhibitoren oder andere Bindungspartner eine Zellaktivierung bewirken kann, wobei die mit Membranmikrodomänen assoziierten Signaltransduktionsmoleküle eine wichtige Rolle zu spielen scheinen. Bisher sind relativ wenige Proteine bekannt, die an APN binden bzw. mit APN kolokalisiert sind, dazu zählen Dipeptidylpeptidase IV/CD26, Galectin 4 sowie verschiedene Coronaviren und das Zytomegalievirus. Bisher gibt es keine dreidimensionalen Strukturvorstellungen von APN. Frühere Studien unserer Arbeitsgruppe zeigten, dass APN mit Membranmikrodomänen assoziiert vorliegt (Rafts und Caveolae). Die Abhängigkeit der APN-Raftlokalisation von Zellaktivierung, Enzymsubstraten oder Inhibitoren sollte wie auch der Einfluss des intrazellulären APN-Anteils im Projekt untersucht werden. Das Wissen zur APN-Regulation durch Zytokine bzw. andere Entzündungsmediatoren sollte erweitert werden.

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