Perioperative Anpassungen funktioneller Gehirnnetzwerke
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Die Hirnfunktion beruht auf der Integrität funktioneller Hirnnetze. Beeinträchtigungen funktioneller Hirnnetzwerke manifestieren sich in neurologischen Defiziten.
In unserer klinischen Routine verwenden wir bereits hochauflösende, kontrastverstärkte, perfusions- und diffusionsbasierte sowie aufgabenbezogene Magnetresonanztomographie, um strukturelle und funktionelle Korrelate neurologischer Defizite zu beschreiben. Messungen der spontanen Aktivität im Ruhezustand zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke fehlen bisher. Obwohl sie heute die einzige Technik zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke darstellen.
In den letzten Jahren hat die funktionelle Bildgebung des Gehirns im Ruhezustand für klinische Anwendungen bei Krankheiten wie Autismus, Schizophrenie, Alzheimer oder Parkinson an Bedeutung gewonnen (Fox und Greicius et al. 2010). So konnte z.B. beim ADHS-Syndrom eine verminderte funktionelle Konnektivität von ACC (anteriorer cingulärer Cortex) und PCC (posteriorer cingulärer Cortex) beschrieben werden (Castellanos et al. 2008). Die Relevanz dieser Technik als objektive diagnostische Messung ist Gegenstand der Forschung.
Eine weitere zukünftige Anwendung ist die Abgrenzung eloquenter Hirnareale für die neurochirurgische Führung. Bislang wird die aufgabenbasierte fMRI zur Abgrenzung dieser - oft individuell oder pathologisch verlagerten - Hirnareale eingesetzt (Petrella et al. 2006). Bei bewusstlosen, beeinträchtigten oder pädiatrischen Patienten sind aufgabenbasierte Ansätze jedoch begrenzt. Wir testen hier die Relevanz von Hirnnetzwerken im Ruhezustand für die Abgrenzung von ansonsten verborgenen eloquenten Hirnnetzwerken (Nandakumar et al. 2019).
In unserer klinischen Routine verwenden wir bereits hochauflösende, kontrastverstärkte, perfusions- und diffusionsbasierte sowie aufgabenbezogene Magnetresonanztomographie, um strukturelle und funktionelle Korrelate neurologischer Defizite zu beschreiben. Messungen der spontanen Aktivität im Ruhezustand zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke fehlen bisher. Obwohl sie heute die einzige Technik zur Beschreibung funktioneller Hirnnetzwerke darstellen.
In den letzten Jahren hat die funktionelle Bildgebung des Gehirns im Ruhezustand für klinische Anwendungen bei Krankheiten wie Autismus, Schizophrenie, Alzheimer oder Parkinson an Bedeutung gewonnen (Fox und Greicius et al. 2010). So konnte z.B. beim ADHS-Syndrom eine verminderte funktionelle Konnektivität von ACC (anteriorer cingulärer Cortex) und PCC (posteriorer cingulärer Cortex) beschrieben werden (Castellanos et al. 2008). Die Relevanz dieser Technik als objektive diagnostische Messung ist Gegenstand der Forschung.
Eine weitere zukünftige Anwendung ist die Abgrenzung eloquenter Hirnareale für die neurochirurgische Führung. Bislang wird die aufgabenbasierte fMRI zur Abgrenzung dieser - oft individuell oder pathologisch verlagerten - Hirnareale eingesetzt (Petrella et al. 2006). Bei bewusstlosen, beeinträchtigten oder pädiatrischen Patienten sind aufgabenbasierte Ansätze jedoch begrenzt. Wir testen hier die Relevanz von Hirnnetzwerken im Ruhezustand für die Abgrenzung von ansonsten verborgenen eloquenten Hirnnetzwerken (Nandakumar et al. 2019).
Kontakt
Dr. Karl Hartmann
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Neurochirurgie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715534
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