Innovative Bildgebungstechniken für die neurochirurgische Führung
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Die OCT-Bildgebung beruht auf der Erfassung von rückgestreutem Nahinfrarotlicht und ist daher für biologisches Gewebe unschädlich. Seine physikalischen Eigenschaften ermöglichen die Integration in ein Mikroskop. Dies ermöglicht ein berührungsloses dreidimensionales Scannen von Gewebe in Echtzeit im Sichtfeld des Chirurgen. Die Eindringtiefe hängt von der optischen Gewebedichte ab. Mit ca. 4000 µm in der menschlichen Großhirnrinde erfüllt es die mikrochirurgischen Anforderungen.
Insbesondere bietet die OCT eine noch nie dagewesene axiale räumliche Auflösung von 1 - 15 µm, die an die Auflösung der konventionellen Histopathologie heranreicht. Jüngste Fortschritte in der Optik und Bildverarbeitung wie die automatische serielle Schnittdarstellung des polarisationsempfindlichen OCT (asPSOCT) und die Speckle-Modulation haben die Bildqualität weiter verbessert und ermöglichen die Darstellung der zerebralen Kortikalisschichten in Einzelzellbreite.
Neben der strukturellen Bildgebung bieten Anpassungen der perfusionsabhängigen OCT die Möglichkeit der parallelen funktionellen Hirnkartierung. Aufgrund der Möglichkeit, "optische Biopsien" durchzuführen, könnten Systeme, die katheterintegriertes OCT und Laserablation kombinieren, minimalinvasive und präzise theranostische Instrumente darstellen.
Diese vielseitigen Stärken werfen ein Licht auf zukünftige Perspektiven. Unser Team validiert den intraoperativen Einsatz von mikroskopisch integriertem OCT für die Weiterentwicklung der neurochirurgischen Führung.
Insbesondere bietet die OCT eine noch nie dagewesene axiale räumliche Auflösung von 1 - 15 µm, die an die Auflösung der konventionellen Histopathologie heranreicht. Jüngste Fortschritte in der Optik und Bildverarbeitung wie die automatische serielle Schnittdarstellung des polarisationsempfindlichen OCT (asPSOCT) und die Speckle-Modulation haben die Bildqualität weiter verbessert und ermöglichen die Darstellung der zerebralen Kortikalisschichten in Einzelzellbreite.
Neben der strukturellen Bildgebung bieten Anpassungen der perfusionsabhängigen OCT die Möglichkeit der parallelen funktionellen Hirnkartierung. Aufgrund der Möglichkeit, "optische Biopsien" durchzuführen, könnten Systeme, die katheterintegriertes OCT und Laserablation kombinieren, minimalinvasive und präzise theranostische Instrumente darstellen.
Diese vielseitigen Stärken werfen ein Licht auf zukünftige Perspektiven. Unser Team validiert den intraoperativen Einsatz von mikroskopisch integriertem OCT für die Weiterentwicklung der neurochirurgischen Führung.
Kontakt
Dr. Karl Hartmann
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Neurochirurgie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6715534
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