Perfusionsbildgebung mit einem C-Arm-CT-System
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Ph. D. Vojtech Kulvait
Finanzierung:
Haushalt;
Forschergruppen:
Die Perfusionsbildgebung ist ein wichtiges diagnostisches und therapeutisches Entscheidungsverfahren bei der Behandlung des akuten Hirnschlags. Die Thrombektomie, eine potenziell lebensrettende Behandlung, die mit einem erhöhten Risikoprofil einhergeht, könnte bei bestimmten Patienten allein aufgrund der Perfusionsuntersuchung indiziert sein. Ziel dieses Projekts ist es, die Anwendbarkeit der Perfusionsbildgebung für die Untersuchung des akuten Hirnschlags mit dem C-Arm-CT-System zu bewerten. Dieser Ansatz könnte für Patienten mit akutem Schlaganfall von Vorteil sein, da das C-Arm-CT-Gerät häufig zur Ausstattung des Operationssaals gehört. Die Möglichkeit, Perfusionsscans am Ort des neurochirurgischen Eingriffs durchzuführen, könnte Zeit sparen und den Entscheidungsprozess verkürzen.
Die Rotationsgeschwindigkeit des C-Arm-CT-Geräts ist im Vergleich zur herkömmlichen CT-Rotation langsamer. Bei der Schätzung der Geschwindigkeit der Kontrastmittelverteilung während des Perfusionsscans kann die Rotationsgeschwindigkeit des C-Arm-CT-Geräts nicht vernachlässigt werden. Daher wenden wir die so genannte Zeitseparationstechnik an, bei der wir die Kontrastmitteldynamik durch eine skalare Funktion der Zeit approximieren und die vom Scan erfassten Daten an die vorgewählte Basis dieser Funktionen anpassen. Kürzlich wurde gezeigt, dass diese Methode zur zuverlässigen Rekonstruktion der Zeitabschwächungskurven verwendet werden kann, wenn die Basisfunktionen auf der Grundlage von Vorkenntnissen ausgewählt werden, z. B. durch Singulärwertzerlegung der Daten von CT-Perfusionsscans.
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Software-Tools für die Analyse von C-Arm-CT-Perfusionsdaten mit beliebig gewählten Basisfunktionen, einschließlich solcher, die auf Vorkenntnissen und analytischen Funktionen basieren. Die Software wird die Bildregistrierung von Projektionsdaten, die Anpassung linearer Modelle an diese Daten, die Ermittlung von Koeffizienten der Basisfunktionen in Projektionen, die Kegelstrahlrekonstruktion dieser Koeffizienten in die Volumina und die Visualisierung der Perfusionsparameter (CBF, CBV, MTT, TTP, …) umfassen. Die Programme werden in C++ unter Verwendung von Multi-Threading-Ansätzen implementiert.
Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts ist das Testen der Algorithmen und der beschriebenen Methoden an den Software- und Hardware-Perfusionsphantomen und die Auswertung der Daten. Wir verwenden das bestehende Software-Hirnperfusionsphantom und das Hardware-Phantom, das an der OVGU entwickelt wurde. Das endgültige Ziel ist die Übertragung dieser Ergebnisse auf die klinische Umgebung und die Bewertung des Verhaltens dieser Algorithmen an realen klinischen Perfusionsdaten.
Die Rotationsgeschwindigkeit des C-Arm-CT-Geräts ist im Vergleich zur herkömmlichen CT-Rotation langsamer. Bei der Schätzung der Geschwindigkeit der Kontrastmittelverteilung während des Perfusionsscans kann die Rotationsgeschwindigkeit des C-Arm-CT-Geräts nicht vernachlässigt werden. Daher wenden wir die so genannte Zeitseparationstechnik an, bei der wir die Kontrastmitteldynamik durch eine skalare Funktion der Zeit approximieren und die vom Scan erfassten Daten an die vorgewählte Basis dieser Funktionen anpassen. Kürzlich wurde gezeigt, dass diese Methode zur zuverlässigen Rekonstruktion der Zeitabschwächungskurven verwendet werden kann, wenn die Basisfunktionen auf der Grundlage von Vorkenntnissen ausgewählt werden, z. B. durch Singulärwertzerlegung der Daten von CT-Perfusionsscans.
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von Software-Tools für die Analyse von C-Arm-CT-Perfusionsdaten mit beliebig gewählten Basisfunktionen, einschließlich solcher, die auf Vorkenntnissen und analytischen Funktionen basieren. Die Software wird die Bildregistrierung von Projektionsdaten, die Anpassung linearer Modelle an diese Daten, die Ermittlung von Koeffizienten der Basisfunktionen in Projektionen, die Kegelstrahlrekonstruktion dieser Koeffizienten in die Volumina und die Visualisierung der Perfusionsparameter (CBF, CBV, MTT, TTP, …) umfassen. Die Programme werden in C++ unter Verwendung von Multi-Threading-Ansätzen implementiert.
Ein weiterer wichtiger Teil des Projekts ist das Testen der Algorithmen und der beschriebenen Methoden an den Software- und Hardware-Perfusionsphantomen und die Auswertung der Daten. Wir verwenden das bestehende Software-Hirnperfusionsphantom und das Hardware-Phantom, das an der OVGU entwickelt wurde. Das endgültige Ziel ist die Übertragung dieser Ergebnisse auf die klinische Umgebung und die Bewertung des Verhaltens dieser Algorithmen an realen klinischen Perfusionsdaten.
Kontakt

Univ.-Prof. Dr. Georg Rose
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Universitätsplatz 2
39016
Magdeburg
Tel.:+49 391 6718862
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