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Wirkung hoch- und niederenergetischer Röntgenstrahlung auf die mechanischen Eigenschaften des humanen Zahngewebes
Projektbearbeiter:
S. Kaiser
Finanzierung:
Haushalt;
Eine tumortherapeutische Bestrahlung im Kopf-Nacken-Bereich erfolgt üblicherweise fraktioniert (2 Gy/5d) bis zu einer Gesamtdosis von 60 Gy. Als eine Nebenwirkung führt die Strahlentherapie zu einer Schädigung der Zähne, der sogenannten Strahlenkaries, bei sich der Schmelz letztlich flächenhaft ablöst und das Dentin erweicht. Als Ursache wird eine Kombination aus Xerostomie und Veränderungen des Zahngewebes angesehen. Durch Behandlung der Zähne mit fluorhaltigen Präparaten kann der Schädigungsprozess verzögert werden. Untersucht wird deshalb die Veränderung der Härte und Elastizität von Schmelz und Dentin in Abhängigkeit von der kumulierten Dosis. Aus der Kenntnis des Schädigungsverlaufes ist eine Optimierung zahnerhaltender Maßnahmen möglich.Parallel ist in einer vergleichenden Studie mit niederenergetischer, diagnostisch verwendeter Röntgenstrahlung bei gleichen Bestrahlungsdosen wie sie in der Tumortherapie verwendet werden zu untersuchen, inwieweit auch hier eine Schädigung der Zahnsubstanz eintritt.

Schlagworte

Eigenschaft, mechanisch
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