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Verwertung thermoplastischer Reststoffe aus Recyclingprozessen der kunststoffverarbeitenden Industrie zu neuen, seriennahen Werkstoffsystemen für das Rapid Prototyping
Projektbearbeiter:
Mario Tanke
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Das werkstoffliche Kunststoff-Recycling bietet aufgrund seines technologischen Potenzials die Möglichkeit, alternativen Verwertungswegen durch fortschreitende verfahrenstechnische Neuerungen interessante Perspektiven zu schaffen. Um Defiziten im brancheninternen Kunststoffrecycling entgegenzuwirken, sollen vorhandene, nicht in Mindermengen anfallende, thermoplastische Reststoffe aus Recyclaten einer erweiterten, optimierten Wertschöpfungskette in den Unternehmen selbst und darüber hinaus potenziellen Anwendern als Ausgangsbasis für neue Werkstoffsysteme zugeführt werden. Im Besonderen sollen diese Materialien Rapid-Prototyping-Technologien zugänglich gemacht werden. Durch eine Adaption dieser schnellen Fertigungstechnologien auf die Verarbeitung pulverförmiger Recyclate können demnach Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die bekannten zeit- und kostenoptimierenden Potenziale des Rapid Prototyping voll auszuschöpfen. Somit wird der Grundstein gelegt, dem gestiegenen Zwang zur bedarfsgerechten, werkstofflichen Serienannäherung technischer Prototypen bzw. Funktionsmuster künftig gewappnet zu sein.

Schlagworte

Rapid-Prototyping, Recycling, Thermoplastische Reststoffe
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