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Versorgung von Patienten mit somatoformen Störungen in hausärztlichen Praxen in Sachsen-Anhalt
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Somatoforme Störungen (SFS) kommen in der Primärversorgung ausgesprochen häufig vor. Mindestens 20% der Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, leiden an einer somatoformen Störung. Betroffene von SFS gelten traditionell als schwierige Patientengruppe beim Hausarzt.

Im Rahmen einer repräsentativen Fragebogenstudie mit N=150 Hausärzten in Sachsen-Anhalt wurde der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen sie in den Jahren ihrer Niederlassung mit dieser Patientengruppe gesammelt haben und wie sie mit ihr als Hauärzte umgehen.

In dem selbst entwickelten Instrument wurden Fragen gestellt nach Häufigkeit, Vorgehen, weiterführender Diagnostik, Medikation und die Veranlassung weiterer Therapien sowie Praxismanagement und  Fortbildungsbedarf. Ferner wurde nach notwendigen Fähigkeiten und persönlichem  Entwicklungsbedarf im Umgang mit diesem Patiententypus gefragt. Ebenfalls wurde mittels vorgegebener Items die Dynamik der Arzt-Patienten-Beziehung erfasst.

Schlagworte

Arzt-Patient-Beziehung, Gegenübertragung, Hausärztliche Versorgung, Somatoforme Störungen, Übertragung
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