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Versorgung, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität nach proximaler Femurfraktur - ProFem
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
In der älteren Bevölkerung führen Stürze häufig zu Oberschenkelhalsbrüchen. Diese proximalen Femurfrakturen (PFF) stellen prognostisch einschneidende Ereignisse dar, die nicht selten mit der Sorge der Betroffenen verbunden sind, nach dem Ereignis pflegebedürftig zu werden. Weniger als die Hälfte der Betroffenen erhalten eine weiterführende Behandlung, was ein Hinweis auf Versorgungslücken ist.

Im Rahmen des Studienvorhabens ProFem, Versorgung, Lebensqualität und Funktionsfähigkeit nach proximaler Femurfraktur, wird zum einen eine Bestandsaufnahme der Versorgungssituation unternommen. Zum anderen werden die von den Betroffenen berichteten Angaben zu Lebensqualität, Funktionsfähigkeit sowie sozialer Teilhabe im Verlauf analysiert.
Durch die Verknüpfung von Daten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit Daten aus einer persönlichen Befragung von Versicherten sollen speziell vulnerable Subgruppen mit besonderem Versorgungsbedarf identifiziert und genauer untersucht werden. Schlussendlich können die Projektergebnisse zur Weiterentwicklung von Leitlinien beitragen und die Routineversorgung im Sinne zielgruppenspezifischer Versorgungsangebote passgenauer ausrichten.
Perspektivisch kann die Versorgungsqualität durch eine verbesserte Umsetzung bestehender oder modellhafter alternativer Versorgungsmodelle optimiert werden. So würden Lebensqualität verbessert, Funktionsfähigkeit und Partizipation betagter Menschen nach PFF erhalten und Kosten durch vermeidbare Pflegebedürftigkeit und unnötige Krankenhausaufenthalte reduziert werden.

Schlagworte

Femurfraktur, Pflegebedürftigkeit, Versorgungsqualität

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